MITAS E07

Von Avon bis Pirelli.
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MITAS E07

Beitrag von viajero » Di 12. Feb 2013, 18:17

Nach langer abstinenz melde ich mich mal wieder. Ich wollte mich eigentlich erts zu diesem Reifen äußern, sobald ich seine endgültige Laufleistung erreicht hätte, aber es kommt anders als man denkt. Ich habe mir diese Reifen im November aufziehen lassen und bin seitdem knapp 1000 km gefahren. Zu wenig, um ein Statement abgeben zu können.
Aber dann habe ich das im I-net zufällig entdeckt und möcht euch das nicht vorenthalten.

http://www.motorrad.net/e07/r%C3%BCckru ... dicht.html" onclick="window.open(this.href);return false;

Mein Reifenhändler war ebenfalls überrascht. Er hat sich sofort gerührt. Ich soll mein Vorderrad herbringen und es gibt wohl schon Ersatz.
Hasta luego

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Re: MITAS E07

Beitrag von monoduo » Di 12. Feb 2013, 19:51

aufgrund der reifengrüße für die R100GS 90/90/21 bin ich vom rückruf nicht betroffen.
zum einen.
zum anderen bin ich auch ncht betroffen, da es der hersteller leider niemalsnicht
geschafft hat, mir ne zuverlässige bezugsquelle zu nennen.

nota:
heidenau hatte ja auch probleme mit der "dichtigkeit" des K60 vorderreifen.
von einer rückrufaktion habe ich aber nie gelesen. die tauschten nur im verborgenen.
insofern: respekt, mitas!!!

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Re: MITAS E07

Beitrag von viajero » Fr 1. Mär 2013, 09:08

viajero hat geschrieben:.... und es gibt wohl schon Ersatz.
ich muss meine Aussage revidieren. Mein Reifenhändler hat von seinem Großhändler mitgeteilt bekommen, dass es noch keine neuen Reifen gibt und auch keine Information, wann diese kommen sollen. Eigentlich stand ja im link im Februar. Nun ist März (ok noch ganz taufrisch) und ich hoffe dass es nicht in eine Warterei á la K60 Scout ausartet.
Hasta luego

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Re: MITAS E07

Beitrag von viajero » Mo 1. Jul 2013, 20:17

Hallo,

wie versprochen, melde ich mal um einen aktuellen Stand zu diesem Reifen zuliefern.
Ende Mai rief mich mein Reifenhändler an, dass nun der Vorderreifen zum Tausch da wäre.
Dank der Launen der Natur am Anfang diesen Früjahrs? / Sommer? und der lieben Arbeit wegen kam ich eh nicht zum geliebtem Hobby.
Der Reifen wurde gewechselt. Äußerlich gab es keinen Unterschied zum Vorgänger.
Danach ging es für eine Woche durch Kroatien rauf und runter. Es war alles dabei von AB bis Schotter. Bei Schotter muss ich sagen, dass der Vorderreifen nicht so gut spurt wie der K60 (Scout) und der Hinterreifen aber besser ist als der K60 Scout (nicht der K60, der war besser). Aber das ist mein pesönlicher Eindruck. Auf der Straße kann ich nicht meckern haftet ausgezeichnet dem Profil entsprechend. Auch beim Bremsen in den Regelbereich rein verhält er sich besser als der K60 (Scout). Beim Verschleiß verhält er sich ähnlich wie der K60 Scout. Aber die Reifen sind ja noch nicht am Ende Laufleistung. Der Vorderreifen hat erst 3500 km runter, der Hinterreifen 5000 km. Leider hat der Hinterreifen in der mittleren Stollenreihe hässliche Anrisse bekommen :o . Werde mal zu meinem Reifenhändler fahren und schauen was er meint. Natürlich werde ich das weiter beobachten und wenn es garnicht mehr geht, Reifen wechseln :cry: . Ich glaube, ich werde diesen Reifen nicht mehr wählen. Hauptsache mal probiert. Entweder wird es später der Michelin Wild oder der K60 aber nicht Scout (ich weiß, den gibt es nicht für die GS aber inder 140 :? )
Ich wollte eigentlich zwei Fotos vom Hinterreifen einstellen, aber ich bekomme die Fehlermeldung, dass die Größe des Bildes nicht ermittelt werden kann :oops: .
Hasta luego

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Re: MITAS E07

Beitrag von viajero » Mo 1. Jul 2013, 20:41

So hab noch mal unter wichtige Hinweise geschaut und Gaucho seine Angabe gefunden nur Bilder unter 1024 Pixel zu verwenden. Meine waren natürlich größer :oops:

Nee, klappt nicht zeigt nur den Link an. Komisch, sind ja nicht die ersten Fotos, die ich hier einstelle :?:

So nun enlich auf Umwegen ein paar Bilderechen zum Zustand des hinteren Reifens

Bild

Bild
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Re: MITAS E07

Beitrag von viajero » Do 22. Aug 2013, 19:47

So mal einen aktuellen Stand:
Ich konnte die Reifen leider nicht bis zu Ende fahren. Ein Nagel im Hinterreifen war der Grund. Nachdem ich mit dem Hinterreifen 11500km gefahren bin, hatte er noch ein Restprofil von 4 mm. Der Vorderreifen hatte nur 10500 km runter, da er ja auf Kulanz getauscht wurde. Allerdings hatte dieser auch nur noch eine Tiefe von 4,5 mm.
Ich find den Reifenverschleiß in Ordnung.
Zu den Rissen am Hinterrad kann ich nur sagen, dass diese sich nicht vergößert haben.
Habe jetzt aber wieder K60Scout drauf. Zum einen, weil ich am schnellsten an diese ran gekommen bin (das mit dem Nagel fiel natürlich kurz vor einer größeren Fahrt auf) und zum andern verstehe ich die Verkaufsstrategie/Handhabung von MITAS nicht.

Dazu folgende Geschichte (kein Seemannsgarn):

Ich hatte mein Mopped zur HU und der Prüfer wollte von meinem :) die Reifenfreigabe haben. Der :) im IT gegugelt nach Freigaben usw. nichts gefunden. Er rief mich an, ob ich eine Reifenfreigabe hätte. Na klar in der Motorradjacke, aber bis ich bei ihr bin brauche ich 40 min. Gut, die ganz HU abgeblasen :cry: . Alle großen Reifenhersteller haben ihre Freigaben ins Netz gestellt, nur MITAS vertritt die Meinung "wer bei uns einen Reifen kauft, bekommt dann auch die Freigabe in Verbindung mit Beratung zum Reifen". Naja, mal sehen, wann sich das ändert.
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Re: MITAS E07

Beitrag von smile » Fr 23. Aug 2013, 08:00

Ich habe meine Freigabe für die Adv. bei dan2511 aus dem GS Forum bekommen.

Er ist von Mitas Deutschland der Sale Manager für Reifen (Motorradreifen). Angetickert per PN, und direkt kam seine Handynummer per SMS, mit der Bitte um Rückruf. Ich angerufen und er sendet mir per Smartphone die Freigabe an die angegebene Mail-Adresse. Das ganze dauerte 5 Min.!!!.

Er war dabei unterwegs, hat dafür angehalten und schon hatte ich alles was ich brauche.


Das nenne ich mal Super Service!!!!!!!!!!!!

Heute kommen die Mitas drauf auf den Kugelfisch :D


Nachtrag: bezahlt habe ich für beide Reifen 162€ + Montage heute 25€ (nicht selbst ausbauen)
Zuletzt geändert von smile am Fr 23. Aug 2013, 19:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: MITAS E07

Beitrag von smile » Fr 23. Aug 2013, 13:03

so die Reifen sind drauf und das erste was mir auffiel:

- vorne waren 80Gramm zum Wuchten nötig, hinten 20g
- vorne singt der Reifen sehr laut, bei der kleinsten Schräglage ist das weg, ich hoffe das gibt sich
- die Umstellung vom A2 scheint mir nicht so groß, in den ersten Kreisverkehren hatte ich ein super Gefühl und auch die ersten Kurven waren easy

Hier war der Scout deutlich gewöhnungsbedürtiger. Damit habe ich die ersten 300km gedacht ich hätte das Töff fahren komplett verlernt :o
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Re: MITAS E07

Beitrag von Topas » Do 29. Aug 2013, 12:06

Moin,

gib mal Laut, wenn Du sie im Nassen testen konntest.

Ich such noch was für die weisse Jahreszeit ;)
Grüsse aus dem Alpenland,

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Re: MITAS E07

Beitrag von smile » Mi 4. Sep 2013, 15:01

so die erste Fahrt nach einem kleinen Schauer letzte Woche ist bei nasser FB erfolgt. Da mich das auch interessierte auf ca. 100 beschleunigt und voll rein. Das ABS regelt fröhlich vor sich hin und ich fand den Bremsweg sehr ok. Ist nicht ganz so spurstabil wie der A2 bei der Vollbremsung, sind aber nur kleine Korrekturen. Kreisverkehr und Kurven für mich absolut ok. Bin im Regen aber kein Rossi.

Einzig der Vorderreifen jault immer noch :(

Jetzt erst mal ca. 3000km auf Urlaubstour. Berichte dann nach.

und tschüss
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Re: MITAS E07

Beitrag von smile » Do 26. Sep 2013, 19:31

So, Urlaubstour ist um und es sind wetterbedingt nur 2500km geworden.

Somit konnte ein ausgedehnter (Nass) Test erfolgen.

- der Vorderreifen hat nun nach insges. 3tkm noch 6mm Profil und "jault" immer noch ein wenig, hinten noch 10mm
- ca. 2,5tkm erfolgten bei voller Beladung 2 Pers + viel Gepäck, vorne 2,5 hinten 3,1 bar
- auf der BAB bis 160 km/h, schneller bin ich nicht gefahren, laufen die Reifen ähnlich dem Scout, evtl. ist der Vorderreifen einen Tick unruhiger, was aber auch an der Beladung liegen kann.
- Nässe: auf Fahrbahnmarkierungen ist er dann etwas nervöser als der Scout aber bei weitem nicht gefährlich oder schwierig, auch bei Bitumenflecken und nassem Kopfsteinplaster ist er dann unpräsizer
- trocken alles bestens!
- sehr gut gefallen hat er mir in MacPom bei schlechten Wegen, Sandwegen, Kopfsteinpflaster trocken, Schotterwegen und Wiesen, hier ist er besser als der Scout da ihm der Mittelsteg fehlt
- unbeladen mit 2 Personen verträgt er auch recht flotte Gangart, ESA auf Enduromodus und es geht bis auf die Profilaussenkante ohne Schmieren schieben

Fazit: für mich eindeutig ein guter Allrounder mit leichten Vorteilen im Gelände ggü. Scout und leichten Nachteilen bei Nässe. Für die Beurteilung der Haltbarkeit ist es noch zu früh. Eindeutig ist sein Preisvorteil. Außerdem interessiert mich noch die Dakar Version der Vorderreifens, die leider nicht lieferbar war.

VG
ULF
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Re: MITAS E07

Beitrag von viajero » So 8. Mär 2015, 17:52

Hallo,

habe jetzt einen Satz E07 Dakar gefahren. Ca. 12000 km. Hinten ungefähr 1,5 mm vorn noch 3 mm. Es gibt eigentlich nichts auszusetzen, nur schade, dass der Mittelsteg von Haus aus auch schon dick aufträgt à la K60 Scout.
Werde jetzt mal einen Satz Mitas E10 testen. Leider gibt es den Anakee Wild nicht in 1150 Größe. Hätte mich auch interessiert.
Hasta luego

Markus

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Re: MITAS E07

Beitrag von smile » Fr 20. Mär 2015, 00:28

so nach eine Weile Abstinenz hier meine Erfahrungen aus 2014:

Wir waren 2014 mit der Adv. 2 Personen und Mitas E-07 Dakar auf Korsika. Voll bepackt bis zum Anschlag. Hin viel BAB dann durch die Berge von CH und ITA bis Savona. Dann 18 Tage Korsika und zurück über die RGA.

vorne 2,5 bar hinten 3,1 bar

Fazit: jederzeit ein sicheres Fahrgefühl. Ob Sandpsite, Schotterstraße, Grasweg zum Strand, kleinste verwinkelte Straßen auf Korsika, Pässe der RGA
Temperaturen zwischen 8 Grad und 38 Grad, alles im grünen Bereich.

Das einzig Negative was mir aufgefallen ist, er mag absolut keine Bitumenstreifen. Hier eiert er rum, aber nie gefährlich. Im ersten Teil der RGA gab es sehr viele Straßen mit Bitumenflicken. Etwas langsamer als sonst, einfach ignoriert und drüber gefahren. Ist zwar ein komisches Popogefühl, aber weggerutscht sind wir nie.

Der Dakar ist im Gegensatz zum normalen E-07 subjektiv etwas leiser.

Fazit: für uns der beste Allrounder für Reise und Alltag und 10tkm gehen immer, eher mehr :)
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Re: MITAS E07

Beitrag von hübbel » Mi 15. Jul 2015, 16:01

smile hat geschrieben:so nach eine Weile Abstinenz hier meine Erfahrungen aus 2014:

Wir waren 2014 mit der Adv. 2 Personen und Mitas E-07 Dakar auf Korsika. Voll bepackt bis zum Anschlag. Hin viel BAB dann durch die Berge von CH und ITA bis Savona. Dann 18 Tage Korsika und zurück über die RGA.

vorne 2,5 bar hinten 3,1 bar

Fazit: jederzeit ein sicheres Fahrgefühl. Ob Sandpsite, Schotterstraße, Grasweg zum Strand, kleinste verwinkelte Straßen auf Korsika, Pässe der RGA
Temperaturen zwischen 8 Grad und 38 Grad, alles im grünen Bereich.

Das einzig Negative was mir aufgefallen ist, er mag absolut keine Bitumenstreifen. Hier eiert er rum, aber nie gefährlich. Im ersten Teil der RGA gab es sehr viele Straßen mit Bitumenflicken. Etwas langsamer als sonst, einfach ignoriert und drüber gefahren. Ist zwar ein komisches Popogefühl, aber weggerutscht sind wir nie.

Der Dakar ist im Gegensatz zum normalen E-07 subjektiv etwas leiser.

Fazit: für uns der beste Allrounder für Reise und Alltag und 10tkm gehen immer, eher mehr :)
:thumb:
Die gleichen Erfahrungen habe ich mit dem Reifen in Schottland und Südfrankreich auch gemacht.
Ich denke, er wird gute 10tkm halten. Davon ca. die Hälfte im Soziusbetrieb.
Grüße aus dem Waldecker Land
Gerd

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Re: MITAS E07

Beitrag von viajero » Sa 9. Jan 2016, 12:49

Hallo,

habe wieder einen Satz E07 Dakar abgespult. Hinten Verschleißgrenze nach 14000 km erreicht, vor vielleicht noch 2- 3 mm.
20 % mit Sozia und 40% BAB, Rest Landstrassen und unbefestigte Wege.
Hasta luego

Markus

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monoduo

Re: MITAS E07

Beitrag von monoduo » Mo 11. Jan 2016, 22:42

klingt ja recht gut, was die laufleistung angeht.
und nun die gretchenfrage:
wie schwer seid ihr als fahrer solo?
wie schwer seid ihr als fahrer mit gepäck?
wie schwer seid ihr als fahrer+sozia+gepäck?
die frage ist ernst gemeint: ich wiege ca.
70kg+klamotten + gegebenenfalls gepäck.
bei mir halten hinterreifen generell deut-
lich weniger laufleistung aus. der schlupf
aufgrund fehlenden "gewichtsgegendrucks"
fehlt eben einfach.
derzeitiger ll-KÖNIG ist der CTA mit ca. 7-8000
km hinten
und so wie es aussieht der TKC70 mit ähnlicher ll.
allerdings sind beide profile niXX auf schotter oder
gras...
Ralf

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Re: MITAS E07

Beitrag von Gaucho » Di 12. Jan 2016, 11:12

monoduo hat geschrieben:ich wiege ca.
70kg+klamotten + gegebenenfalls gepäck.
bei mir halten hinterreifen generell deut-
lich weniger laufleistung aus. der schlupf
aufgrund fehlenden "gewichtsgegendrucks"
fehlt eben einfach.
Moin Ralf,
aua, was ist denn das für eine Logik?!? :shock:
Generell gilt: Je höher das Gewicht, desto größer der Verschleiß.
Unterschiede ergeben sich durch Straßenbeschaffenheit und Kurbeln am Gasgriff, sowie Bremsen.
Wenn du also bei weniger Gewicht einen erhöhten Verschleiß gegenüber schwereren Personen hast, dann fährst du entweder nur auf Strassen mit Schmirgelleinenbelag, oder, was ich eher glaube, gibst beim Beschleunigen (zu)viel Gas und bremst spät. ;)
Viele GSse,
Ulf

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Re: MITAS E07

Beitrag von Larsi » Di 12. Jan 2016, 11:35

Gaucho hat geschrieben:...
aua, was ist denn das für eine Logik?!? :shock:
Generell gilt: Je höher das Gewicht, desto größer der Verschleiß.
...
ist das so?
bisher kenne ich auch genau die aussage von mono.
nicht umsonst sagt man zum beifahrer auch reifenschoner.
Gruß Lars
Bild

:+

monoduo

Re: MITAS E07

Beitrag von monoduo » Di 12. Jan 2016, 18:26

Gaucho hat geschrieben:
monoduo hat geschrieben:ich wiege ca.
70kg+klamotten + gegebenenfalls gepäck.
bei mir halten hinterreifen generell deut-
lich weniger laufleistung aus. der schlupf
aufgrund fehlenden "gewichtsgegendrucks"
fehlt eben einfach.
Moin Ralf,
aua, was ist denn das für eine Logik?!? :shock:
Generell gilt: Je höher das Gewicht, desto größer der Verschleiß.
Unterschiede ergeben sich durch Straßenbeschaffenheit und Kurbeln am Gasgriff, sowie Bremsen.
Wenn du also bei weniger Gewicht einen erhöhten Verschleiß gegenüber schwereren Personen hast, dann fährst du entweder nur auf Strassen mit Schmirgelleinenbelag, oder, was ich eher glaube, gibst beim Beschleunigen (zu)viel Gas und bremst spät. ;)
du weisst doch, dass man ne kuh kaum bremsen muss. man geht vom gas und gut ist es...
und nach der kurve gibt es ab dem scheitel wieder stoff.
aber trotzdem halte ich an meiner these fest:
wenig gewicht auf dem hinterrad,
viel schlupf beim angasen.
oder weshalb pfeifen beim frontangetriebenen KFZ beim starken beschleunigen die pneus?
doch eben wg. der vorderachsentlastung und dem auftretenden schlupt.

mit Pfiffigen grüßen
Ralf
:flower: :+

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Re: MITAS E07

Beitrag von Angel » Mi 27. Jan 2016, 18:58

[quote="monoduo"]
bei mir halten hinterreifen generell deut-
lich weniger laufleistung aus. der schlupf
aufgrund fehlenden "gewichtsgegendrucks"
fehlt eben einfach.

Ralf[/quote]

Absolut, der fehlende oder geringere Anpreßdruck erhöht den Schlupf.

Das trifft natürlich nicht auf "rollende" Fahrzeuge zu, sowie z.B. Anhänger.
bon voyage

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Re: MITAS E07

Beitrag von viajero » Do 2. Aug 2018, 16:30

Hallo,

traurige Mitteilung für die Liebhaber des Reifens. Den Mitas E07 (Hinterreifen) gibt es nicht mehr. Dafür gibt es den E07+.
Zwar ist der zurücgesetzte Mittelsteg wieder entfallen, aber die Blockgröß der Stollen hat merklich zugenommen. Auch ist die Ausrichtung der Blöcke schräger ausgefallen. Die Profilgestaltung ist natürlich den drehmomentstärkeren Motorrädern geschuldet.
Nach dem Heidenau K60 auch in diese Richtung mutiert ist, wird es langsam schwierig, Alternativen zu finden.
Der Anakee Wild sieht interessant aus, soll aber "nur" 5000 km halten.
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