BMW RALLYE 3 Jacke - Test

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xeroxus
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BMW RALLYE 3 Jacke - Test

Beitrag von xeroxus » Di 17. Sep 2013, 15:10

Hallo,

ich lasse euch hier an meiner Erfahrung mit der RALLYE 3 teilhaben.

Ich besitze sie seit drei Wochen. In dieser Zeit bin ich etwa 1000 km mit ihr gefahren, anfangs bei heißem Sommerwetter von 28°, danach bei kühler Witterung ab 10°, auch auf einer 40 Kilometer langen Autobahnetappe bei Starkregen und einen Tag im Nieselregen (beim Wandertreffen in Oberhof).

1) Aneinem Tag morgens bin ich bei Trockenheit und sehr kühler Außentemperatur gefahren, nur mit einem Hemd darunter, und mit der Membranenjacke. Ergebnis: Es war mir nicht zu kalt.

2) Nachmittags bin ich ebenso bekleidet gefahren, aber die BMW Jacke (über der Membranenjacke) war naß nach der vorherigen Regenfahrt auf der Autobahn. Ergebnis: Ich war trocken, aber ich habe gefroren.

3) An diesem Wochenende kamen noch weitere Regenfahrten dazu. Einmal habe ich über die BMW-Jacke mit der Membranenjacke noch eine dritte, eine Regenjacke angezogen. Dann konnte ich nicht mehr vernünftig fahren, das war zu dick.

4) Bei dem Wandertreffen in Thüringen haben wir am Samstag eine ganztägige Ausfahrt im häufigen Regen mitgemacht. Dieses Mal habe ich die Membranenjacke weggelassen. Angezogen habe ich über einem leichten Pulli die BMW-Jacke und darüber die dichte Regenjacke. Das war dicht und warm (bei Außentemperaturen um 10°).

Wenn ich zusammenfasse, was eine Motorradjacke erfüllen soll:
A) Sie soll optimal schützen im Falle eines Sturzes,
B) sie soll wärmen oder luftig sein, je nach Außentemperartur, und
c) sie soll trocken halten falls es (dauer)regnet.
(wenn ich die Aufbewahrungsfunktion für kleinere Gegenstände mal unberücksichtigt lasse).

Zu A): Das habe ich besser nicht getestet. Die Verarbeitung und die Protektoren machen aber einen vertrauenserweckenden Eindruck, besonders, da die Protektoren groß sind und immer an der richtigen Stelle sitzen (die Postionen sind verstellbar). In Tests haben die BMW Protektoren gut abgeschnitten.

Zu B): Die Jacke ist bei warmen Temperaturen ausreichend luftig, auch durch die vielen Lüftungsöffnungen. Sie ist in jedem Fall luftiger als eine Jacke mit fest eingearbeiteter (GoreTex) Membran. Das ist der Vorteil der herausnehmbaren Membranjacke (Insert). Mit dem Insert ist sie bei kühler Temperatur (10°-13°) mit nur einem T-Shirt und einem leichten Pulli warm genug, auch auf einer achtstündigen Fahrt. Unter 10° würde ich einen leichten Flies darunter anziehen.

Zu C): Die Jacke ersetzt auf keinem Fall eine Regenjacke!! Die Jacke mit dem Insert darunter ist zwar wasserdicht, aber erst ab dem Insert. Die Jacke darüber wird triefnaß und erfüllt dann nicht mehr Funktion B), denn nasser Stoff kühlt.
Allerdings habe ich mich nicht mehr wohl gefühlt als ich über die BMW Jacke mit dem Insert darunter auch noch die Regenjacke schnell darüber angezogen habe, das war mir zu dick, ich fühlte mich unbeweglich. Als ideal habe ich für mich bei Regenfahrten festgestellt: nur die RALLYE Jacke und eine Regenjacke darüber (Louis Proof II), ohne Insert. Das war warm und ich war gut beweglich. Die Louis Regenjacke in XL passt gut über die RALLYE in Größe 106 (ähnlich 52).

Fazit: Die Membranenjacke hält dicht, aber eine nasse Jacke darüber wärmt nicht. Also dient die Membranenjacke in der kühleren Jahreszeit der Wärme, indem die Jacke nicht mehr so luftig ist. Als Regenschutz dient es nur, wenn man im Sommer von einem Regenschauer auf der Heimfahrt überrascht wird, nicht aber als Schutz bei einer Regenfahrt.

Viele Grüße
Bernd

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Re: BMW RALLYE 3 Jacke - Test

Beitrag von gerd_ » Di 17. Sep 2013, 15:55

Hi
Ich hab' den Rallye 2. Nachdem er einen Schädlingsbefall hat (Kalorien :-)), ich aber ansonsten vollkommen überzeugt bin sah ich mir mal die neueste Variante des "Rallye" bei BMW an.
Kurz formuliert: Fällt für mich aus.
Das Ding hat mit dem "R2" nichts mehr zu tun sondern ist mehr oder weniger ein Anzug wie jeder Andere auch. Die von mir begrüssten Belüftungen sind dürftig geworden. Viele wasserdichte Taschen und jede Menge "Funktionsmembran" behindern meine Entlüftung.
Ob der Anzug regendicht ist, war mir schon immer egal. Das Insert des "R2" habe ich schon lange verkauft. Was will ich mit einem bleischwer vollgesaugten Kittel bei dem lediglich eine "Folie" das Wasser von meinem T-Shirt abhält?
Da habe ich lieber eine Regenkombi und darunter einen komplett trockenen, "leichten" Anzug.
Im Moment liebäugle ich etwas mit dem Anzug von Touratech, doch zumindest bei dessen Preis muss ich noch tief durchatmen.
gerd
Vollkommenheit entsteht offenbar nicht dann, wenn man nichts mehr hinzuzufügen hat, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann.
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Re: BMW RALLYE 3 Jacke - Test

Beitrag von Dragon » Mi 18. Sep 2013, 06:47

Hallo Bernd,

bin selber im Besitz eines Rallye 3 Anzug,
kann deine Erläuterungen voll bestätigen ;)

hatte vorher auch einen Regenzweiteiler von Proof, der ja voll genial war,
sobald es dann etwas wärmer geworden ist, sowie die Sonne lachte und man nicht sofort den Zweiteiler ausziehen konnte,
war es dann wie in der Sauna Bild

habe mir jetzt den Klimakomfort 2 Anzug gekauft und auch schon ordentlich getestet,
einfach genial das Teil 8-)

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Crespo
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Re: BMW RALLYE 3 Jacke - Test

Beitrag von Crespo » Mi 18. Sep 2013, 09:22

Hi Bernd,

teile auch Deine Erfahrungen,
hab u.a. auch den Rallye 3, und fahre damit meist nur im Süden / Gelände (als Wärme-Weste)

Das Insert hab ich ein/zweimal wegen Kälte drin gehabt.

Bei Nässe mach ich ne Regenhaut drüber.

Das Konzept mit dem Insert ist schon ok, wenns mal einen kurzen Schauer tut. Und man es früh morgens (wegen Kälte) schon reingefummelt hat.
Meine Freundin hat den Rallye 2, und fährt meist mit Insert. Sie friert halt viel eher...

Insert in der Hose hatte ich glaub fast nie bei keinem meiner Rallye-Anzüge (Kalahari, Rallye 1 schwarz-weiß, Rallye 3) drin.
Immer was drüber.
Gruss aus der Palz
Crespo

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xeroxus
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Re: BMW RALLYE 3 Jacke - Test

Beitrag von xeroxus » Mi 18. Sep 2013, 10:01

Hallo Crespo,

Motorrad-mäßig bis Du ja gut ausgestattet. Was ist eine R12GSTB? Eine R 1200 GS?
Wie unterscheiden sich die HP2E (Enduro?) und die R12GS beim Fahren außerhalb des Geländes und welche fährst Du auf einer langen Tour lieber?

Viele Grüße
Bernd

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Re: BMW RALLYE 3 Jacke - Test

Beitrag von Crespo » Mi 18. Sep 2013, 10:28

Servus Bernd,

meine R1200GSTB ist eine R1200GS Triple Black, EZ 04/2011.
Meine R1150GS Adventure hab ich dann im 08/2011 mit 135.000km an einen Bekannten in der Nachbarschaft verkauft.

Da ich mit der ADV früher auch im Gelände war, aber nimmer jünger werde, wollte ich keine 1200er ADV, sondern eine normale.
Sie ist auch auf der Strasse etwas agiler als eine 1200er ADV, aber mir eigentlich zu klein :roll:

Die HP2E hab ich seit 09/2005, anfangs auch noch auf der Strasse bewegt, zuletzt mit grossem HPN-Tank und Alukoffern 2010 in Tunesien, aber jetzt fahr ich sie eigentlich nur noch im ausländischen Gelände. So auch ab Freitag wieder in Istrien 8-)

Die 12er ist schon angenehmer auf der Strasse, vor allem auf längeren Strecken mit Gepäck etc. Und dann fährt man auch eher Natur-/Schotterstrassen mit ihr, kein richtiges Gelände. Da geht die 12er imho sehr gut zu fahren.
Gruss aus der Palz
Crespo

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Re: BMW RALLYE 3 Jacke - Test

Beitrag von Crespo » Mi 18. Sep 2013, 10:32

Die Gabel der HP2E ist bei flotter Fahrweise auf der Strasse imho zu weich (bzw. ich wohl zu grobmotorisch :+ ) - die Bremsen sind bei Nässe ein wenig mit Vorsicht zu geniessen (da man ja meist auch Stoppelreifen montiert hat).
Sonst macht sie eigentlich schon sehr viel Spass. Aber nicht bei hohen Geschwindigkeiten, und nicht so richtig bei Kälte und Nässe.

Sie freut sich halt über jeden Meter, der ohne Teer ist :mrgreen:
Gruss aus der Palz
Crespo

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Re: BMW RALLYE 3 Jacke - Test

Beitrag von Angel » Mi 18. Sep 2013, 18:03

Guten Abend Xeroxus,

hab mal im Internet nachgeschaut - ich hab auch so einen Anzug. Den schwarzen hab ich zurück gegeben - war mir zu groß. Stimmt das Ding wird klatschnaß wenn es regnet - im Gegensatz zu den Reifen, saugt er sich regelrecht voll (Zuladung!). Deswegen gehe ich gerne Campen - zur Vermeidung der Pfützen an der Rezeption. Jede Strecke (nach dem Regen) über 20 km, im stehen gefahren, hilft natürlich sehr - die Pfützen nicht zu groß werden zu lassen.

Letzte Tour:Krk, Udine, Sexten, Antholzer See, Heiligenblut, Zell am Ziller, Fernpass, HD. Ab Innsbruck hat es geschüttet und in Stuttgart war es trocken. Wegen des allgemeinen Sommerwetters eine Woche nach der Trophy hab ich son Insert gar nicht erst dabei gehabt. Da ist der Anzug echt frisch - wie es auch versprochen wird und es saugt sich nicht nur der Anzug voll, sondern auch die Strümpfe.

Aber mit den Innenteilen ist der Anzug passabel (bei regen) - in der Summe gefällt er mir (besonders über 10°C).

Man könnte den Cover all drüber ziehen - das mache ich aber nicht.

Beim stöbern im Internet hab ich mal nach Campagnero geschaut, kam ein Hinweis auf den Artikel von spark/Bekleidung. In diesem Anzug war meine Frau "knochentrocken", nach der oben genannten Fahrt - sie transperiert halt selten.

Soeben kam sie von der Fahrstunde - ok, die Fahrt war kürzer - aber auch in diesem Fall - total trocken. Die Regenmembrane ist halt oben drüber. Das ist nun nicht allein ein Testergebnis einer Rallye 3 - Jacke - sondern Ergänzendes.

Die Farbgebung des Anzuges gefällt mir besonders - sie passt so toll zur 30-Jahre Jubiläums-ADv.

EGGEK

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smile
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Re: BMW RALLYE 3 Jacke - Test

Beitrag von smile » So 22. Dez 2013, 12:12

ist zwischen dem Rallye 3 und dem Rallye ein großer Unterschied??

Wir haben uns dieses Jahr beide die Rallye Jacke gegönnt und beim Urlaub im Sep. war es hier in D eher nass.

Ergebniss: wenn es schüttet ziehen wir immer noch die Regenkombi drüber. Aber sonst ist auch mal eine Stunde Regen ohne Problem möglich, ohne dass sich der Oberstoff vollsaugt.

Ich habe beide Jacken vor dem 1. Tragen mit je einer Dose Impregnierspray (Aldi einfach) behandelt. Ohne Inlet drin. Ich denke ich habe es so 5-7 mal dünn aufgesrprüht und dann immer 10-20 Minuten trocknen lassen. Nun saugt sich der Oberstoff gar nicht mehr voll (1 Std. Landregen), die Jacke ist ohne Inlet noch immer schön luftig und wir konnten keine Beeinträchtigung feststellen.

Das Gleiche habe ich mit meiner Hose Rukka APR Vision gemacht. Die ist auch luftig dünn und hat ein GoreInlet. Auch da saugt sich der Oberstoff nun nicht mehr so schnell voll.


VG

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folge mir nicht ich habe mich verfahren
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Re: BMW RALLYE 3 Jacke - Test

Beitrag von gerd_ » So 22. Dez 2013, 14:43

Hi
smile hat geschrieben:ist zwischen dem Rallye 3 und dem Rallye ein großer Unterschied??
Beim Rallye besteht für mich das gleiche Problem wie beim Rallye 3. Klamotten mit eingebauter Membran sind mir zu warm und ich mag nicht wenn die Klamotten zwar (hoffentlich!) wasserdicht dann aber pitschnass und bleischwer sind.
Falls (nur falls!!) schweineteuere Klamotten überdies nicht dicht sind obwohl sie es sein sollten, sind sie einfach ihr Geld nicht wert.
Regnet es, ziehe ich eine Regenjacke drüber. Drunter ist es warm (auch ohne Regen :-)) und trocken, und eine solche Kombination ist weitaus billiger.
Nach Anprobe und Test werde ich "anzugmässig" wohl schweren Herzens eine grössere Investition bei TT/Stadtler machen.
gerd
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Re: BMW RALLYE 3 Jacke - Test

Beitrag von Dutchgit » So 22. Dez 2013, 21:54

Fazit@ Nicht alles wo BMW drauf steht ist gut :P

Ich fahr fast immer mit eine Klim Traverse jacke. Ausreichende beluftung (unter die aermel und auf die ruecke), wasserdicht und nicht gefuettert. Ist es kalt, ziehe ich ein (extra) pully an. Aber immer trocken und luftig wann gewunscht.
Ich mag kein Käse.

Der Ard

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Re: BMW RALLYE 3 Jacke - Test

Beitrag von gerd_ » Mo 23. Dez 2013, 08:41

Hi
Dutchgit hat geschrieben:Fazit@ Nicht alles wo BMW drauf steht ist gut
Leider ist das bei jedem Hersteller so. Offenbar nehmen wir aber auch Mängel hin die für mich eigentlich unverständlich sind.

Aber zu den Klamotten: Mein Rallye 2 ist für mich das Optimum von dem was ich bisher an Moppedklamotten hatte. Sowohl von der Funktion wie auch von der Verarbeitung und vom Service (wenn man mal ein Häkchen, Knopf etc. braucht). Und das obwohl "Made in China" und einem, vor 10 Jahren happigen Preis.

Der neue Anzug ist (hoffentlich) nicht schlechter, nur für mich eben ungeeignet weil er die Funktionsmembran eingebaut hat und ich damit schwitze wie doof. Was nützt mir ein regendichter Kittel wenn ich innerlich dauernd bade?
gerd
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Re: BMW RALLYE 3 Jacke - Test

Beitrag von Quhpilot » Mo 23. Dez 2013, 16:28

Gerd, ich fahre seit zwei Jahren den "Neuen" Anzug Rallye 3 von BMW. Da ist keine Membran integriert, sondern als rauszippbares Innlet verbaut. Der Anzug selbst saugt sich außen schon noch tierisch voll wenn man durch den Monsun fährt, da hat sich nix geändert. Die Membrane hält dicht, allerdings macht der Anzug kalt wenn er durchnässt ist. Wurde glaube ich schonmal erwähnt. War grade heute beim freundlichen :lol: meines Vertrauens.....und hab mir die neue Generation vom Rallye mal genauer angesehen. Prinzip ist geblieben, aber die Verarbeitung hat deutlichst !!! zugenommen. Schöne,exakte
Doppelnähte, gescheites Klett........der ist viel hochwertiger geworden als mein China-Modell Rallye 3 von 2011. Aber er hält
nach wie vor am Prinzip des Goretex-Inlets fest, ist das draußen ist er nicht wasserdicht, dafür aber mit den ganzen Lüftungen sehr für den Sommer zu gebrauchen.
........und das beste System von leichtem Sommeranzug und wärmender und wasserdichter "Drüber"-Hülle hat meiner Meinung nach der Companiero von TT(Stadler).........aber der Preis macht mir Schmerzen, dafür krieg ich zwei Rallye 3 mit passenden Handschuhen. :shock:
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Re: BMW RALLYE 3 Jacke - Test

Beitrag von chefe » Do 9. Jan 2014, 19:46

Ich konnte meinen BMW-Händler glücklicherweise davon überzeugen, großer Altbestände des Ralley2 in Gr. 92 habhaft zu werden und sie in Scheingefechten um's nackte Überleben stückweise an mich zu verhökern - ich hab' noch keine Not diese Wahnsinns-Klamotte gegen ein billiges Plagiat der Serie 3 oder mehr eintauschen zu müssen 8-)
Das Innenleben verrichtet seinen Dienst jedoch zweckmäßiger als Außenhaut ;)

Wenn's kühl wird kommt es innen rein (trägt sich angenehm mit dem Fleecebesatz) und wenn's regnet außen drauf. Das spart einen zusätzlichen Regenkittel - hab' ja auch noch die Wetterweste . . .
Gruß, Martin

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Re: BMW RALLYE 3 Jacke - Test

Beitrag von stef24 » Do 6. Mär 2014, 17:55

Mit dem Rallye 2 Pro (dem Vorgänger des Rallye 3) macht man also nichts verkehrt, wenn ich das richtig verstanden habe.
Könnte ein gepflegtes Exemplar bei meinem Händler für 30% des Neupreises erstehen.

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Re: BMW RALLYE 3 Jacke - Test

Beitrag von Quhpilot » So 16. Mär 2014, 10:48

Da würde ich zuschlagen Stefan. ;) ;) ......passt ja auch farblich hervorragend zur HP. :lol:
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Re: BMW RALLYE 3 Jacke - Test

Beitrag von stef24 » Mo 7. Apr 2014, 19:44

Gestern den Rallye 2 Pro das erste Mal getestet.
Die komplette Montur, da ist man voll verpackt. Drunter nur String und BH (für alle Suchbegriffgeilen: gearscht :mrgreen: ). Drunter nur Underbüx und Tshirt.
An den Beinen war's reichlich warm, die Reissverschlüsse hatte ich geöffnet. Am Korpus war's angenehm, alles geschlossen. An den Armen war's kühl genug, auch alles geschlossen.
Im Vergleich zu meiner Comfort Shell schliesst der Kragen enger - obwohl ich bei der R2P 50 statt 48 habe - wodurch es am Hals nicht zieht.
Sowieso fällt der Anzug für 50 klein aus!
Das Teil ist genial. Zig Belüftungsmöglichkeiten, ausreichend Taschen, Verbindungsreissverschluss und gute Verarbeitung. Wofür allerdings der Schlitz auf der linken Seite in Brusthöhe sein mag?
Diesen Kauf bereue ich nicht.

Gruss, Stefan

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