Umstieg von einer 1100 RT auf eine 1200 RT

Alles zur Technik der 1200er Boxermodelle.
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huckes
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Umstieg von einer 1100 RT auf eine 1200 RT

Beitrag von huckes » Sa 10. Mär 2018, 19:07

Hallo zusammen,

inzwischen hat meine 96-er 1100 RT fast 190TKm auf der Uhr und sie hat mich bis auf einen defekten Hallgeber immer sicher nach Hause gebracht. Trotzdem beschäftige ich mich mit dem Gedanken, evtl. auf eine gebrauchte 1200 RT umzusteigen. Preisrahmen sollte ca. €8.000 nicht übersteigen. Wichtig wäre mir vor allem, dass die neue gebrauchte zuverlässig ist und man nicht wegen jedem Wehwechen in die Werkstatt muss.

Daher würde ich über Informationen freuen über:
- Auf was besonders achten bei der Auswahl
- Welche Baureihen/jahre sind zuverlässig bzw. haben Serienschwächen
- Lieber von einen BMW-Motorradhändler kaufen ( wg. Händlergarantie auch höherer Preis) als von unbekannt privat.

Viele Grüße aus Mittelfranken,
Hans

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gerd_
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Re: Umstieg von einer 1100 RT auf eine 1200 RT

Beitrag von gerd_ » So 11. Mär 2018, 12:24

Hi
Wenn ich ein Mopped von privat kaufe mache ich mir ein Bild vom Verkäufer. Ist es ein Haudrauf/Hamwergleich/boaehy das Ding geht 240, dann behält er das Fahrzeug.
DAS kann ich nicht mehr eruieren wenn es bei einem Händler steht. Bei dem stammen alle Moppeds von älteren, ruhigen Herren. Zwar habe ich Gewährleistung doch wenn es sich in Bedarfsfall nicht um eine Kleinigkeit handelt oder vollkommen offensichtlich ist, werde ich nicht um Ärger herumkommen. Diese 1000...1500 EUR spare ich mir.
Wenn, dann ein Fahrzeug ab 2008. Die haben den neuen Getriebetyp, die andere Airbox, den weniger spröde geschweissten Rahmen und kleine Verbesserungen (die nicht wesentlich sind).
Oder eine DOHC ab 2010 die aber um DAS Geld schwer zu bekommen sein wird.
gerd
Vollkommenheit entsteht offenbar nicht dann, wenn man nichts mehr hinzuzufügen hat, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann.
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huckes
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Re: Umstieg von einer 1100 RT auf eine 1200 RT

Beitrag von huckes » So 11. Mär 2018, 17:47

Hallo Gerd,
danke für die kompetente Antwort. Bin ganz deiner Meinung über den privat/Händler - Vergleich. Bin bisher auch bei Privatkäufen immer gut gefahren. Unseriöse Typen erkennt man ja meist schon am Telefon und dann kann man sich die Anfahrt gleich sparen. Wobei die RT ja meist eh nur von älteren, aber zumindest ruhigen Herren gefahren wird.

Muss mal schauen, ob ich am Budget noch was auflegen kann. Sind die Verbesserungen ab 2008 wirklich so wichtig bzw. den höheren Preis wert? Mit EZ 2006 habe ich auch einige interessante Angebote gefunden. Beim Getriebe bin ich nicht so wählerisch, sonst hätte ich meine /5 längst abgelegt. Halt halten sollte das Getriebe, was bei der 1100-er ja auch erst mit dem M97 erreicht war.
Spröder Rahmen macht mich allerdings skeptisch. Risse im Rahmen wollte ich nicht riskieren.

Grüße, Hans

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gerd_
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Re: Umstieg von einer 1100 RT auf eine 1200 RT

Beitrag von gerd_ » Mo 12. Mär 2018, 13:15

Hi
[/quote]
huckes hat geschrieben:
So 11. Mär 2018, 17:47
Sind die Verbesserungen ab 2008 wirklich so wichtig bzw. den höheren Preis wert? Mit EZ 2006 habe ich auch einige interessante Angebote gefunden. Beim Getriebe bin ich nicht so wählerisch, sonst hätte ich meine /5 längst abgelegt. Halt halten sollte das Getriebe, was bei der 1100-er ja auch erst mit dem M97 erreicht war.
Ganz einfach ausgedrückt: Glaubst Du ein Hersteller wie BMW konstruiert 2008 freiwillig, "einfach so" ein neues Getriebe samt neuem Luftfilterkasten und neuer Kardanwelle für ein laufendes Modell? Verstehen muss man ohnehin nicht -jedenfalls nicht ich- weshalb das erste Getriebe der 1200 wieder den, bereits von den 1100 bekannten Fehler hat. Lager und Welle sind zu klein dimensioniert, können schwingen und sich somit selbst (zu schnell) killen.
Die ersten HAG waren ohne Ablass-, Einfüllschraube und Belüftung (Druckausgleichs"ventil"). Meine Nachfrage "Klinglenbergverzahnung ohne Ölwechsel?" wurde mit "neue Technologie, Dein Wissen ist veraltet" beantwortet.
Dank des fehlenden Ventils steigt der Innendruck wenn das Ding warm wird. Diese Physik gilt auch bei BMW. Der Leistungsverlust im Winkelgetriebe ist spürbar (wenn auch weit weniger hoch als die Kettenfreunde es gerne hätten) und wird eben in Wärme umgesetzt. Auf der Fahrt zur Eisdiele ist das egal, bei Fernreisenden ist es lästig wenn der Druck sagt: "mir wird's hier zu eng" und den grossen WeDi (viel Fläche=viel Kraft) rausdrückt. Als Abhilfe füllt man einfach weniger Öl in ein System in dem eh schon fast keines drin ist. Danach kam zuerst die halbherzige aber schnelle Lösung mit der Schraube auf "9 Uhr" mit HAG abklappen, Staburags vergessen, zuklappen, Ärger haben. Ab der DOHC waren dann wieder 2 Schrauben +1 Ventil vorhanden und die "neue Technologie" war verschwunden ;-).
huckes hat geschrieben:
So 11. Mär 2018, 17:47
Spröder Rahmen macht mich allerdings skeptisch. Risse im Rahmen wollte ich nicht riskieren.
Da gab's anfänglich mal (unter Last) an der Schweissnaht abbrechende Soziusfussrasten. Irgendwie beim/durch's Schweissen versprödet. Nachdem die Fussrasten aber sicherlich genauso geschweisst sind wie der restliche Rahmen .. .
gerd
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Re: Umstieg von einer 1100 RT auf eine 1200 RT

Beitrag von huckes » Mo 12. Mär 2018, 17:58

Hallo,
vielen Dank für die erweiterte Auskunft.
Da ich zur Eisdiele mit dem Fahrrad fahre, bleibt mir ja gar nix anderes übrig, als nach einem Modell ab 2008 zu suchen.

Gibt es denn irgendwo eine Übersicht, wann BMW was geändert hat. In RealOEM bin ich nicht so eindeutig fündig geworden.
Es müsste sich wohl um die Baureihe R 1200 RT 05 handeln; wegen des HAGs mit ABS 2. Generation. Reicht dann für das "richtige" Getriebe die Auskunft EZ 2008 (wobei da ja jemand einen Lagerbestand evtl. erst in 2008 erstmals anmeldet hat)? Oder gibt es evtl. eine einfachere eindeutige Bezeichnung, ob es sich um ein Modell mit neuem Getriebetyp und Entlüfter-HAG handelt?

Grüße, Hans

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gerd_
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Re: Umstieg von einer 1100 RT auf eine 1200 RT

Beitrag von gerd_ » Mo 12. Mär 2018, 23:02

Hi
Entlüfter HAG gab es ´meines Wissens erst ab 2010, also der DOHC. Als ET ist es bei allen Modellen eingetragen, es gibt nichts Anderes mehr.
Die ersten 08er (Kennziffer 0303 bzw 0313) müssten ab 09/07 zugelassen sein (immer nach den Werkferien).
Unter "Zusatzinfo/Teilersetzung" findet man so ziemlich alle Änderungen.
Ob das bei RealOEM umgesetzt ist weiss ich nicht.Weshalb das verwenden wenn man das Original nehmen kann?
gerd
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Re: Umstieg von einer 1100 RT auf eine 1200 RT

Beitrag von huckes » Di 13. Mär 2018, 11:21

Sorry, evtl. steh ich grad auf dem Schlauch. Was meinst Du mit "Original".

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Buetti
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Re: Umstieg von einer 1100 RT auf eine 1200 RT

Beitrag von Buetti » Di 13. Mär 2018, 12:54

Gerd meint den Originalen ETK.



P.S.: Elektronischer Teile Katalog
Das Niveau mancher Menschen ist so tief,das man
da noch eine Kellerwohnung drüber bauen könnte...



Grüße aus Ffm-Sachsenhausen
Stefan

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Re: Umstieg von einer 1100 RT auf eine 1200 RT

Beitrag von der niederrheiner » Di 13. Mär 2018, 21:25

Öh, _gerd, hiess der nicht Klingelnberg?

‘tschuldigense

Stephan

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Re: Umstieg von einer 1100 RT auf eine 1200 RT

Beitrag von teileklaus » Di 13. Mär 2018, 21:33

es war ein Vertipper ich bin sihcer...
viel Grüße, Klaus

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gerd_
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Re: Umstieg von einer 1100 RT auf eine 1200 RT

Beitrag von gerd_ » Mi 14. Mär 2018, 08:31

Hi
oS its se.
gerd
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Re: Umstieg von einer 1100 RT auf eine 1200 RT

Beitrag von huckes » Mi 14. Mär 2018, 19:15

Hi,

erst mal vielen Dank für die vielen Tipps.
Bin momentan wieder in der Findungsphase, was für eine die neue eigentlich werden soll.
Meine alte RT mit 190Tkm ist am Stück eigentlich unverkäuflich. Schlachten will ich sie auch nicht, das täte weh. Daher überlege ich, ob ich sie einfach fahre bis zum multiplen Organversagen. Evtl. hole ich mir für längere Touren dann eine wenig gelaufene GS. Denn zwei RTs brauch ich nicht und 'ne GS hatte ich schon immer mal gewollt. Für die 1200er GS gelten wohl die gleichen Hinweise wie für die RT. Habe aber auch einige interessante wenig gelaufene 1150er in den Gebrauchtportalen entdeckt.

Schönen Abend noch,
Hans

der niederrheiner
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Re: Umstieg von einer 1100 RT auf eine 1200 RT

Beitrag von der niederrheiner » Mi 14. Mär 2018, 23:01

Die 1150er, ob jetzt RT oder GS, sind für mich die Schönsten der Baureihe. Wenn „schön“ auch eine Bezeichnung ist, die mir erst im Zusammenhang mit den 4V‘s nach der Sichtung der Konkurenzmodelle von Triumph in den Sinn kam.

Weil deren „GS“ ist ja sowas von Drahtverhau. . .


Stephan

frankie303
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Re: Umstieg von einer 1100 RT auf eine 1200 RT

Beitrag von frankie303 » Do 15. Mär 2018, 10:23

Hallo Hans,

ich stand vor einer ähnlichen Frage, nachdem ich im Sommer 2016 an einer Kreuzung von meiner 1150er RT getrennt würde.
Eine RT sollte es wieder werden, die Vollintegrale mit BKV wollte ich nicht mehr, also ab BJ 2008, und dann habe ich eben gleich nach einer MÜ gesucht.
Immer in der Annahme, dass die ganzen Änderungen zur 05er eben Verbesserungen darstellen.
Kilometer waren mir jetzt nicht so sehr wichtig, ob von privat oder von Händler ebensowenig.
Und ich habe dann eine 2010er mit 70tkm für knapp über € 8000 von privat erworben.
Ausser RDK und Alarmanlage alles drin.
Und bis jetzt habe ich noch keinen einzigen Meter bereut.
Im Januar war der hintere Dämpfer leck, den habe ich ersetzen lassen. Ansonsten war ausser Reifen noch gar nichts.
Hab jetzt 88tkm drauf.

Gruss Frankie


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Re: Umstieg von einer 1100 RT auf eine 1200 RT

Beitrag von teileklaus » Do 15. Mär 2018, 13:15

wenn umstieg dann würde ich nicht über die 1150 er gehen sondern auf das 2010 er Modell.
Sonst lieber noch ein Jahr fahren und Vorfreude auf die dann wirklich Neuere genießen.
100 000 km merkt man schon am Motorrad. Dann eben nur noch 30 000km..
viel Grüße, Klaus

didithekid
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Re: Umstieg von einer 1100 RT auf eine 1200 RT

Beitrag von didithekid » Di 20. Mär 2018, 16:17

frankie303 hat geschrieben:
Do 15. Mär 2018, 10:23
, die Vollintegrale mit BKV wollte ich nicht mehr, also ab BJ 2008, und dann habe ich eben gleich nach einer MÜ gesucht.
Hallo zusammen,

das neue I-ABS Generation 2 (ohne elektrischen Bremskraftverstärker für vorne) wurde (zumindest meines Wissens nach) in der RT bereits ab Modelljahr 2007 eingeführt. Bei der ersten Serie der R1200RT gibt es daher noch die Unterscheidung I-ABS Gen1 (mit BKV, Modelljahre 05 und 06) mit hohem Wartungsaufwand beim BFL-Wechsel (ca. 100 € mehr an Werkstattkosten alle zwei Jahre) sowie Modelljahr 2007 mit der neuen wartungsfreundlichen Bremse. Gegenüber der R1100 Baureihe habe ich meine R1200 (ST von 2005) von Getriebe und Kardan her, als sehr unauffällig erlebt. Auch dass ein R1200 Getriebe der ersten Serie bei ebay nur gut halb so teuer "über den Tisch" geht, wie das der R1100, werte ich mal als Indiz, dass kapitale Ausfälle hier bisher nicht in großer Zahl auftreten. Laut ETK wurde beim Modelljahr 2007 (auch der RT) der Endantrieb gegenüber 05 geändert (anderer ABS-Sensor). Ob da auch schon Entlüftung und Öl-Ablass-Schraube mit dran kamen, müsste Jemand beantworten können, der eine RT07 fährt. (Nachtrag: Ablassschraube kam erst ab Modelljahr 2008)
Bei meiner ST aus Baumonat 04/2005 konnte ich zumindest das HAG-Öl durch die 9Uhr-Schraube (abgeklappt auf 6 Uhr) wechseln.
Wer also auf das "in die Werkstatt gerufen werden", durch die Service-Interval-Anzeige (ab 08) verzichten kann, ist vielleicht auch mit dem RT Modell 2007 gut bedient.

Viele Grüße
Didi

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alfredo
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Re: Umstieg von einer 1100 RT auf eine 1200 RT

Beitrag von alfredo » Sa 24. Mär 2018, 12:57

der niederrheiner hat geschrieben:
Mi 14. Mär 2018, 23:01
Die 1150er, ob jetzt RT oder GS, sind für mich die Schönsten der Baureihe.
Stephan
...you made my day.... :thumb:
LG Alfredo

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Re: Umstieg von einer 1100 RT auf eine 1200 RT

Beitrag von teileklaus » Sa 24. Mär 2018, 19:47

stimme dir zu, die 1150 er gs ist schöner als die 12 er, aber die 12 er ist halt besser..
viel Grüße, Klaus

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Re: Umstieg von einer 1100 RT auf eine 1200 RT

Beitrag von huckes » Do 10. Mai 2018, 15:06

Hallo,

habe jetzt zugeschlagen: Es ist wieder eine 1100 RT, diesmal Bj. 2000. Ist knappe 14 TKm gelaufen und hat die letzten 6 Jahre das Tageslicht wohl nur zur Fahrt zum TÜV gesehen. Bin aktuell beim Ersetzen von Rippenriemen, Reifen, Flüssigkeiten, Filter und Umbau auf Stahlfex. Dann steht für unter 5.000 € wieder ein Reisegerät im Schuppen.

Hatte mich letztendlich für die 1100-er entschieden, weil:
- Die 1200-er ab 2010 sprengen mein Budget.
- Die 1100-er hat eigentlich alles, was ich brauche.
- Hatte mit meiner bisherigen 1100-er einige Erfahrung mit der Wartung gewonnen.
- Hatte auch mit 'ner GS geliebäugelt. Am Ende siegte die Vernunft, dass ich die meisten Kilometer auf Asphalt abspule.
- Brauche keine Integralbremse, BKV und andere Innovationen, die mich regelmäßig in die Werkstatt treiben, ohne das wirklich etwas defekt ist.

Grüße,
Hans

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