Ein Mysterium - Benzingestank

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nikokausd
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Ein Mysterium - Benzingestank

Beitrag von nikokausd » Fr 25. Sep 2015, 12:54

Hallo Zusammen,

gestern habe ich meine Q nach 2 Wochen das erste Mal wieder bewegt.
Das erste was auffiel, war die leuchtende Benzinreserveleuchte.

Ich stelle das Mofa nie so leer ab.

An der Arbeitsstelle, in der Tiefgarage angekommen (ganze 6,5km), fällt mir dann der Benzingeruch auf.

Rechts am Telelever dampfte es und der ganze Bereich war feucht.
Ich würde sagen, das es Benzin war.

Ich habe ich den Tank abgenommen, alles ist trocken.
An den Schläuchen ist kein Schaden erkennbar, an den Leitungen auch nicht.
Die Einspritzventile sind auch da wo sie sein sollen.

Gestern auch noch vollgetankt, und über Nacht alles stehen gelassen.

Heute morgen ist noch immer alles trocken.

Wieder auf die Arbeit gefahren, alles gut.
Kein Gestank, keine feuchten Stellen.

Es bleibt aber das ungute Gefühl!
Was kann das gewesen sein? Hat sonst jemand eine solche Erfahrung gemacht?

Viele Grüße

Niko

BMW_Martin
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Re: Ein Mysterium - Benzingestank

Beitrag von BMW_Martin » Fr 25. Sep 2015, 19:37

Hallo Niko,

sind in den Benzinleitung sog. Benzin-Schnellkupplungen montiert? Hatte einmal den Fall, dass eine Kupplung undichtig war, weil die Dichtung trocken und die Kupplung unter dem Tank leicht verspannt war.

Gruß
Martin

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BayernCrouser
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Re: Ein Mysterium - Benzingestank

Beitrag von BayernCrouser » Fr 25. Sep 2015, 20:23

War vorher mal der Tank runter? Da könnte es sein dass einer der Schnellverschlüsse nicht richtig arretiert war. Dann kommt der Spritt raus. Und als du jetzt wieder den Tank runter hast, hast du vielleicht den Schnellverschluss ein wenig bewegt und er ist jetzt richtig arretiert.
Zuletzt geändert von BayernCrouser am Sa 26. Sep 2015, 10:13, insgesamt 1-mal geändert.

teileklaus
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Re: Ein Mysterium - Benzingestank

Beitrag von teileklaus » Fr 25. Sep 2015, 21:35

auch die Schläuche mit den Schlauchschellen bei dem Druckrohr sind mir verdächtig, weil sie mit Temperatur und Vibration auch leicht mal undicht und dann wieder dicht sein können. Mysteriös ist da garnichts. Einfach alle Schläuche mit Schellen erneuern.
viel Grüße, Klaus

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gerd_
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Re: Ein Mysterium - Benzingestank

Beitrag von gerd_ » Sa 26. Sep 2015, 08:46

HI
BMW_Martin hat geschrieben: sind in den Benzinleitung sog. Benzin-Schnellkupplungen montiert? Hatte einmal den Fall, dass eine Kupplung undichtig war, weil die Dichtung trocken und die Kupplung unter dem Tank leicht verspannt war.
Die Dichtung kann so trocken sein wie sie will; sie wird dicht sein. Erst wenn sie nicht mehr elastisch ist (das zieht sich :-)) würde sie siffen.
Trockene Dichtungen die nicht mehr dichten sind auf Papier- oder Hanfbasis (o.Ä.), jedenfalls aus einem Material das quellen muss (und kann) um dicht zu werden.
Das "Problem" bei den Verschlüssen ist "nur", dass man sie mit trockenen Dichtungen nicht stecken kann/sollte weil dann die Reibung so gross ist, dass man den O-Ring beschädigt.
Ich fürchte, dass das male-Teil der Steckverbindung an der schwächsten Stelle (an)gebrochen ist. Das ist die Nut in der die Arretierung rastet. Als vorübergehender Ersatz taugt übrigens ein Stückchen AL-Rohr D=8 von z.B. Hornbach
http://www.powerboxer.de/tank-sitz/330- ... kupplungen
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Re: Ein Mysterium - Benzingestank

Beitrag von pbjohannes » Sa 26. Sep 2015, 09:12

Das Problem hatte ich auch schon. Letztlich war es ein HaarRiss in der Schnellkupplung. Da kam der Sprit nicht immer raus. Aber wenn es Bewegung gab kam das Benzin ganz fein da raus. Deshalb immer der Geruch. War schwer zu finden! Gruß. Johannes

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Re: Ein Mysterium - Benzingestank

Beitrag von Larsi » Sa 26. Sep 2015, 15:19

tippe auch richtung schlauch/kupplung.

und dran denken:
der sprit verfärbt den motorlack dauerhaft.
nicht lange fackeln, fehler suchen und beseitigen!
Gruß Lars
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nikokausd
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Re: Ein Mysterium - Benzingestank

Beitrag von nikokausd » Sa 26. Sep 2015, 23:36

Hallo Zusammen,

nein ich habe keine Schnellkupplungen (will mir aber welche anschaffen).

Der Tank war auch nicht runter.
Sie stand einfach 2 Wochen herum und wurde wegen des schlechten Wetters nicht gefahren.

Heute mal geschaut, immer noch alles trocken und dicht... :!:

Viele Grüße

Niko

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Re: Ein Mysterium - Benzingestank

Beitrag von JuergenausG » So 18. Okt 2015, 21:51

Hallo
Ich hatte letzten Monat das gleiche Problem mit meiner 1100RT. Erst sporadischer Benzingeruch ,dann ein Plätschern über das hinterre Federbein auf den Auspuff. Ab zum Freundlichen ...... Es war die Druckerhhöhungs-Pumpe unter der Baterie und ABS Modulator. Eine Dichtung war Porös. Es wurden Alle Benzinschläuche ersetz und schnellkupplungen eingebaut.
Der Spass hat mich 550 Taler gekostet.
Gruss J.R.

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gerd_
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Re: Ein Mysterium - Benzingestank

Beitrag von gerd_ » Mo 19. Okt 2015, 10:12

Hi
JuergenausG hat geschrieben: Es war die Druckerhhöhungs-Pumpe unter der Baterie und ABS Modulator.
Spässle oder von einer Werkstatt verulkt? Das Teil unter Batterie und Modulator heisst "Getriebe".

Wobei poröse Schläuche durchaus für Geruch sorgen können.
gerd
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Re: Ein Mysterium - Benzingestank

Beitrag von JuergenausG » Di 20. Okt 2015, 12:34

Hallo

:oops: Kraftstoffverteiler/Druckregler :oops: Dieses teil war bei mir defekt und das sitzt unter der Baterie und dann kommt erst das Getriebe-
LG Jürgen

nikokausd
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Re: Ein Mysterium - Benzingestank

Beitrag von nikokausd » Do 4. Okt 2018, 21:17

Das Mysterium ist gelöst, hat nur ein paar Jahre gedauert:

Eine der dicken Benzinleitungen an den Tankstutzen ist so alt, das sie, trotz geschlossener Schellen, recht "labberig" auf dem Stutzen steckte.

Sobald der Motor gestartet wird und der Druck hoch genug ist, spritzt es wie blöd.

Seit 2013 ging es immer noch irgendwie, aber nun war nach ewiger Rumsteherei wohl die Leitung so trocken und ausgeleiert das es nun gar nicht mehr geht.

Grüße

nikokausd

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