Öldruck

Allgemeine Technikfragen und -lösungen, sowie Selbstgebautes.
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Joachim
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Öldruck

Beitrag von Joachim » Do 10. Mai 2018, 14:25

Hallo,ich habe Bericht von Gerd zu Öldruck in Lagern/Schmierstellen gelesen und habe dazu noch Fragen(bitte Nachsicht,lerne noch)
Ich habe Motoröl und Ölfilterwechsel bei R1100S Bj. 2000 gemacht. Altöl abgelassen, alten Ölfilter raus über Nacht alles auslaufen lassen.
Ölablaßschraube mit neuem Dichtring eingeschraubt, neuen Ölfilter Mann MW712 eingeschraubt, vorher noch Gummidichtring vom alten Ölfilter rausgefriemelt, war hängen geblieben. Neues Markenöl 20 W50 eingefüllt, erst mal 3,2 L damit nicht zu viel drin ist. Motor angelassen, einige Sekunden lief der Motor wie ein Traktor, obwohl das Ölschauglas mehr als halbvoll war. Danach klang der Motor dann wie immer und lief ganz normal. Habe den Motor dann ca. 5 Minuten im Leerlauf laufen lassen. Am nächsten Morgen war im Ölschauglas nix zu sehen. Nachdem ich noch gut einen halben Liter Motoröl aufgefüllt habe steht der Ölstand jetzt im oberen Drittel. Der Motor läuft jetzt wie immer, aber ich hoffe, er hat keinen Schaden genommen. Nach dem ersten Anlassen nach dem Ölwechsel lief er wie ein alter Traktor.
Freundliche Grüße
Joachim

teileklaus
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Re: Öldruck

Beitrag von teileklaus » Do 10. Mai 2018, 14:42

Du hast jetzt vermutlich Öl überfüllt! 3,2 plus 0,5 sind 3,7l und das ist zu viel. Es soll auch nicht voll sein bis oben, sondern Schauglas Mitte heiß abgestellt am nächsten Morgen oder auch nach 5 Minuten Mittelständer. Auf jeden Fall immer gleiches Prodzedere.
Öl wird bei mir nur abgemessen entweder eine 3,5 Litermenge eingefüllt und wenn richtig heiß und lange genug abgestellt war noch mal nachgeschaut..
Oder eben 3 liter einfüllen und erst nach Heißlauf/ Probefahrt auf halbe Schauglasmenge (erst mal wenig) nachfüllen.
Ich fülle den neuen Ölfilter immer vorab ziemlich voll, der Rest von den 3 ,x Litern wird reingekippt , dann ist schnell guter Öldruck wieder da.
Das 10 Sec. klopfen macht aber auch keinen Schaden. Es ist ja auch ein alter Traktor.. haha..
viel Grüße, Klaus

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Larsi
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Re: Öldruck

Beitrag von Larsi » Do 10. Mai 2018, 15:33

Schließe mich Klaus' Worten an.
Da ist nix passiert, das ist normal so.

Die (ggf) leichte Überfüllung von ca 0,2l würde mir keine Sorgen machen, nach 1000km stimmt der Ölstand wieder und du kannst den Rest aus dem Luftfiltergehäuse ablassen (Schraube mit Bajonettverschluss hinten links unten am Luffikasten).
Gruß Lars
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teileklaus
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Re: Öldruck

Beitrag von teileklaus » Do 10. Mai 2018, 15:43

genau , optimal ist für mich eben Mittig.
viel Grüße, Klaus

Joachim
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Re: Öldruck

Beitrag von Joachim » Do 10. Mai 2018, 17:35

Danke für Eure Antworten. Da bin ich beruhigt. Vielleicht wäre es tatsächlich besser gewesen, den Ölfilter vorher mit Öl zu füllen, aber in der Reparaturanleitung R 1100 S ab Bj. 1998 steht davon nix. Obwohl genug Öl eingefüllt war,-Ölstand jetzt am oberen Rand Schauglas nach 16 km Fahrt und abgekühltem Motor, war kurzzeitig offenbar der Öldruck zu schwach. Das kurzzeitige " Traktorrattern " hat mich echt erschrocken.
Grüße
Joachim

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gerd_
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Re: Öldruck

Beitrag von gerd_ » Fr 11. Mai 2018, 09:08

Hi
Es kann nicht schaden wenn man den Filter vorab mit Öl füllt aber ich kenne keine Werkstatt ausser Klaus die das macht.
gerd
Vollkommenheit entsteht offenbar nicht dann, wenn man nichts mehr hinzuzufügen hat, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann.
Antoine de Saint=Exupéry

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Re: Öldruck

Beitrag von Laufzwerg » Fr 11. Mai 2018, 11:23

gerd_ hat geschrieben:Hi
Es kann nicht schaden wenn man den Filter vorab mit Öl füllt aber ich kenne keine Werkstatt ausser Klaus die das macht.
gerd
Ist aber ein guter Tipp den ich mir merken muss


Viele Grüße,
Martin
Viele Grüße,
Martin


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der niederrheiner
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Re: Öldruck

Beitrag von der niederrheiner » Fr 11. Mai 2018, 17:14

In der Tat. Vor allem da ich am Gespann einen aussenliegenden Ölfilter hab. Da sind die Wege etwas weiter. . .


Stephan

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