Bin ich ein Motorrad-Hinfaller? Nebst Blinkerfrage

Alles zur Technik der 1100er & 850er Boxermodelle.
Jubb
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Bin ich ein Motorrad-Hinfaller? Nebst Blinkerfrage

Beitrag von Jubb » Di 15. Aug 2017, 19:46

Für die Einen zum schmunzeln, für die anderen als Vorgeschichte
Ich habe immer wieder das "Glück", meine kleine Dicke auf die Seite zu legen.

Selbst schon beim Kauf, bei der Probefahrt habe ich beim "ABS-Test" in einer
Bus-Bucht die Maschine auf die Seite gelegt. *facepalm* Aber danach wusste
ich, "die ist Deine!" Ich hatte es damals noch mit Humor genommen.

Einmal passierte es in einer Lehm-Pfütze, dieses mal noch ohne Blinker-Bruch.

Das dritte mal auf einem Parkplatz, als mir ein Kind vor die Karre rannte.

Das viere Ereignis war an einer Kreuzung mit einer Steigung, die ich erst
dann bemerkte, als die Karre aus ging und zur Seite kippte. Ich war in der
Abenddämmerung mit einem Kumpel unterwegs. Er als Guide wollte an der
besagten Kreuzung wenden. Wir hatten ein paar Worte gewechselt und
wollten dann gleich weiter. Dieses mal war der linke Blinker fällig.
(Kostenpunkt bei BMW damals ca. 18,-Euro.)

Das fünfte mal kippte mir die Karre über den Seitenständer, weil ich sie etwas
arg hoch beladen hatte und zudem nicht aufgepasst hatte, dass der feste
Untergrund abschüssig war. Neben dem abgerissenen Benzin-Verteiler war
auch wieder der linke Blinker kaputt.
(Die Kosten für das neue Gehäuse bei BMW beliefen sich auf ca. 40,-Euro)

Leztes Wochenende ist mir in Tschechien "Dank" einer Unaufmerksamkeit
wieder die Karre umgekippt. Ich musste wegen einem vor mir bremsenden
Auto den Notanker werfen und war froh, dass ich zum Stehen kam. Auch
wenn das Heck hoch ging. Und das zielgenau zwischen den Zebrastreifen
eines Fußgängerüberweges.
Zum Verhängnis wurde mir der etwas glatte Zebra-Steifen, auf dem ich mit
den Schuhen ausgerutscht bin. Pleng! Lag die Karre - dieses mal auf der
rechten Seite. Und wieder war ein Blinker kaputt. Dieses mal war es der rechte.
GsD hatte ich noch ein, wenn auch linkes Blinkergehäuse daheim. (Das kleine
Löchlein, welches jetzt nach oben zeigt, habe ich mit Panzertape verklebt.)

Bin ich hier der Einzige, der sich so "deppert" anstellt?
Oder ist Euch das auch schon passiert? Ich frage mich vor allem deswegen,
weil ich die Dicke erst seit ca. 35.000km fahre. :oops: Bei meinen vorherigen
Maschinen ist mir das nie passiert. Und irgendwie ist es mir auch jedes mal
peinlich.

Zu meinem Anliegen
Daraus ergibt sich für mich der Wunsch, die Blinker "abbruchsicher" zu
gestalten. Nur wie?
Es gibt Miniblinker. Okay. Aber muss ich dann nicht
einiges mehr beachten und einige Umbauten vor nehmen? Bis hin zum
Wechsel des Blinker-Relais?
Tante Louise hat einiges im Angebot. Aber die, welche mir optisch behagen,
sind allesamt technisch und nach Kundenbewertungen nicht das, was ein
(guter) Blinker sein sollte.
Rein optisch gefällt mir dieses Modell bei Louis, aber bei dem sind die
Blinkergläser nur geklemmt und nicht geschraubt. Demnach leider ein "no go".

Ich würde mich freuen, wenn jemand Vorschläge hat, welche Blinker man
verbauen kann, die nicht gleich in der "Abbruchzone" eines Sturzes liegen.
Wichtig ist mir, dass diese robust sind und keine Extras benötigen, um
verbaut werden zu können.
Die freundliche Linke zum Gruße Bild
Jürgen

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Re: Bin ich ein Motorrad-Hinfaller? Nebst Blinkerfrage

Beitrag von Larsi » Di 15. Aug 2017, 19:57

Jubb hat geschrieben:
Di 15. Aug 2017, 19:46
...
Bin ich hier der Einzige, der sich so "deppert" anstellt?
...
Willst du wirklich eine Antwort?? :flower:
Gruß Lars
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TOM der Badner
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Re: Bin ich ein Motorrad-Hinfaller? Nebst Blinkerfrage

Beitrag von TOM der Badner » Di 15. Aug 2017, 21:39

Neeeeeeeiiiiiiiiiiin, bist Du nicht. Du bist ein Glückspilz. Bei jedem anderen wäre mehr kaputt gewesen :D :D :D :D
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teileklaus
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Re: Bin ich ein Motorrad-Hinfaller? Nebst Blinkerfrage

Beitrag von teileklaus » Di 15. Aug 2017, 21:40

vl solltest du dir was Leichteres kaufen.
Sturzbügel und Packtaschen verhindern das Blinkerbrechen, sehen aber selbst zum Brechen aus..
viel Grüße, Klaus

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darkDuck
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Re: Bin ich ein Motorrad-Hinfaller? Nebst Blinkerfrage

Beitrag von darkDuck » Di 15. Aug 2017, 23:34

vielleicht n Trike ? :P

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Re: Bin ich ein Motorrad-Hinfaller? Nebst Blinkerfrage

Beitrag von der niederrheiner » Di 15. Aug 2017, 23:59

Mir ist die SDV zwar schon mal wg Unaufmerksamkeit odet Blödheit umgekippt. Aber so oft?

Mir scheint, deine Stehhöhe passt nicht zum Motorrad.

Wenn die Blinker nicht mehr brechen, was ist dann betroffen?



Stephan

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Re: Bin ich ein Motorrad-Hinfaller? Nebst Blinkerfrage

Beitrag von teileklaus » Mi 16. Aug 2017, 09:03

ja zuer Stehhöhe/ Größe/ Trainingszustand/ Schrittlänge gibt es keine Offenbarung, das dürfte der Knackpunkt sein.
Wenn bei den Vormaschinen alles passte.
Muss es denn unbedingt die Dicke sein?
Gut wenn jemand, wie mehrfach passiert am Randstein in den Bergen hält und dann der Fuß ins Leere tritt, weil da halt die Wasserrinnen 5 cm tiefer sind, das ist blöd : daraus lernt man/ Frau .. aber so sehe ich ein dominanteres Problem.
viel Grüße, Klaus

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Re: Bin ich ein Motorrad-Hinfaller? Nebst Blinkerfrage

Beitrag von Q Rider » Mi 16. Aug 2017, 12:22

Du hast leider nicht gesagt, ob hinterer oder vorderer Blinker.
Grundsätzlich kommen bei unseren Möppis bei einem Umfaller auf ebenem Boden ja erstmal Zylinder und Lenker in Bodenkontakt.
Weshalb ich den vorderen Blinker bei deinen (Un)fällen für unwahrscheinlicher halte.
Solltest du es trotzdem geschafft haben - herzlichen Glückwunsch :flower:
Die hinteren Blinker kann man auch mit den hässlichen Sturzbügeln nicht wirklich schützen, allenfalls mit Koffern. :roll:
Natürlich gibt es kleinere und sturzsichere Blinker aber ich vermute auch, daß du eher ein Problem mit der Standsicherheit hast.
Aufstandfläche der Füße (Sitzhöhe), Gewicht (Handling) der Maschine sind Faktoren die da in Frage kommen.
Mir hat das fahren lernen im Gelände beim Umgang mit dem Motorrad sehr viel Sicherheit gebracht.

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Re: Bin ich ein Motorrad-Hinfaller? Nebst Blinkerfrage

Beitrag von ExNx » Mi 16. Aug 2017, 13:11

Hab auch schon mal ne Spagat gemacht, mußte hinter nem Sandlaster anhalten, nur, der hatte ne Sandsturm gelegt, der linke Fuß rutschte weg, dann der rechte Fuß samt Mopped und in Zeitlupe kippte ich ganz langsam zum Teerknutschen... nix kaputt, nur der Benzkutscher dahinter krümmte sich vor Lachen, stieg aber aus und half mir samt Moped wieder zur Senkrechten, dann aber rutschte Er selber aus, und war so wütend, dass Er die Polizei anrief und das Lkw- Kennzeichen durch gab....Das zweite "umfallerchen" am Bodensee wollte wenden, und rutschte mit dem Vorderrad vom Bankett aufs Gras, und meine Füße waren dann zu kurz, plumps, wieder die Haxen zu kurz, jetzt mit der längeren Stützstrebe reichen beide Schuhsohlen auf den Boden....

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Es gibt nichts schöneres als meine Frau verwöhnen und Mopedfahren!!!!

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Re: Bin ich ein Motorrad-Hinfaller? Nebst Blinkerfrage

Beitrag von kboe » Mi 16. Aug 2017, 20:53

Hallo Jubb,
wenn ich deine Sturzberichte so lese, wärst du wahrscheinlich ein Kandidat für die R 1100 R anstatt der GS. :roll: :lol: :D
Bei der R hast du mit der Sitzbank in tiefster Stellung eine Sitzhöhe von 79 cm.

Da steht sichs dann doch besser.....

Ich bin auch ein Sitzriese :thumb:
ich hab bei meiner RS ( eine R ist es aus diversen Gründen nicht geworden... ) die Sitzbank auch bis zum Geht nicht mehr abgepolstert....
Nun steh ich halbwegs sicher... :mrgreen: :mrgreen:

Gruß
Bernhard

Jubb
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Re: Bin ich ein Motorrad-Hinfaller? Nebst Blinkerfrage

Beitrag von Jubb » Do 17. Aug 2017, 16:47

Larsi hat geschrieben:
Di 15. Aug 2017, 19:57
Jubb hat geschrieben:
Di 15. Aug 2017, 19:46
...
Bin ich hier der Einzige, der sich so "deppert" anstellt?
...
Willst du wirklich eine Antwort?? :flower:
Kommt drauf an, worauf Du Dich spezialisierst. Bild

Zu allen, erst mal allgemein:
Danke für Eure Antworten. Wie es scheint, bin ich doch eher einer der wenigen,
denen die Karre unterm Popo weg kippt.

Nein, ich bin nicht zu klein. Ich bin 1.88m groß, und vielleicht liegt AUCH darin
das oder eines der Probleme (Mehr dazu siehe weiter unten.) und ich sollte das
Sitzbankthema doch etwas forciert angehen um mir eine höhere Sitzbank zu
zu legen. Bild

Beim letzten Fall bin ich mit Koffern gefahren. Sie (ver)stören nur manchmal,
wenn sie auf unebener Fahrbahn in den Kurven ab und an über den Boden schleifen.
Sturzbügel hat die Karre sowieso. Die haben mir beim Ausrutschen auf dem nass
lehmigen Pfad einiges gerettet.

Manchmal gehen einem die Situationen durch den Kopf und langsam kristallisiert
sich ein Bild heraus, das dem anfänglichen vielleicht doch widerspricht. Vielleicht
kann der eine oder andere den Ablauf, der sich mir jetzt so darstellt, nachvoll-
ziehen.
  1. Ich habe, da ich doch etwas längere Haxen habe, die Gummiauflagen in
    den Fußrasten entfernt. Dadurch konnte ich den Kniewinkel ein etwas
    vergrößern. (eine der Folgen davon: siehe Punkt 4.)
  2. Da der Kniewinkel doch recht klein ist, "stehe" ich sozusagen permanent
    in den Fußrasten und muss meinen Kniewinkel etwas mehr verkleinern,
    um den Fuß zu entlasten und von den Fußrasten zu bekommen.
  3. Da mir am Schluss der Bremsung das Heck nach oben ging, wurden die
    Fußrasten voll belastet. Ich brauchte ein paar ms mehr, um da heraus
    zu kommen.
  4. Ich bin sehr wahrscheinlich in den "Zähnchen" der Fußrasten hängen
    geblieben und dadurch "zu spät" auf den Boden gekommen; (siehe auch
    Punkt 3 vorher) die Karre kippte bereits. Eine kippende (dicke) Karre
    lässt sich leider nicht mehr abfangen. Zumindest nicht so leicht.
  5. Ich fahre immer mit dem Vorderfuß auf den Fußrasten. Der Kniewinkel
    wäre signifikant größer, wenn ich den Mittelfuß nehmen würde, aber
    dadurch hätte ich das Problem, dass ich in den Kurven immer wieder
    mit den Stiefeln aufsetze. Kein guter Gedanke.
  6. Hinzu kam das etwas rutschige Geläuf (weißer Belag der Zebrastreifen),
    der mit dazu beigetragen hat, dass die Karre letztendlich voll umkippte.
  7. Dazu kommen noch vielleicht ein paar individuelle Fehler, die ich bisher
    nicht beachtet habe, weil sie mir nicht bewusst waren/sind.
Letztendlich bin ich froh, dass ich (intuitiv?) zwischen den Zebrastreifen hin-
durch fahren wollte und da auch gebremst habe. Wäre ich auf den Streifen
selbst gefahren, hätte ich sehr wahrscheinlich die Heckscheibe des voraus
fahrenden Autos geknutscht. Und das wäre weitaus schlechter gewesen.

Aber trotzdem zu meinem Anliegen:
Welchen Blinker könntet ihr mir empfehlen?
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Jürgen

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Re: Bin ich ein Motorrad-Hinfaller? Nebst Blinkerfrage

Beitrag von Buetti » Do 17. Aug 2017, 21:46

Zwar etwas OT aber, diese des ehrwürdigen Citroen DS würdest auch Du nicht himmeln können:


Bild

:mrgreen:
Das Niveau mancher Menschen ist so tief,das man
da noch eine Kellerwohnung drüber bauen könnte...



Grüße aus Ffm-Sachsenhausen
Stefan

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Re: Bin ich ein Motorrad-Hinfaller? Nebst Blinkerfrage

Beitrag von teileklaus » Do 17. Aug 2017, 21:48

wenn es nicht an der Größe hängt, verstehe ich die Sache nicht.
Oder hast du ein Innenohrproblem mit dem Gleichgewichtsorgen, oder einfach nur 2 Promill Restalkohol?
viel Grüße, Klaus

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Re: Bin ich ein Motorrad-Hinfaller? Nebst Blinkerfrage

Beitrag von Jubb » Fr 18. Aug 2017, 21:14

teileklaus hat geschrieben:
Do 17. Aug 2017, 21:48
wenn es nicht an der Größe hängt, verstehe ich die Sache nicht.
Ist es vielleicht ein Größenproblem, aber nicht so, wie Du es erwartest?
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Re: Bin ich ein Motorrad-Hinfaller? Nebst Blinkerfrage

Beitrag von GStreiber » Mo 4. Sep 2017, 13:35

Wie wär es mit ein Fahrsicherheitstraining und ein Training im Gelände. Dann werden es weniger Blinkerausfälle


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Re: Bin ich ein Motorrad-Hinfaller? Nebst Blinkerfrage

Beitrag von Jubb » Di 5. Sep 2017, 19:03

Es ist schon interessant, welch lustigen Beiträge hier ab und an geschrieben
werden. Leider ist kein einziger ernsthafter Beitrag zur Blinkerfrage selbst
dabei. Das spricht für eine humorvolle Leserschaft, aber nicht mehr.

Um noch auf den letzten Beitrag zu antworten:
Ich habe bereits mehrere Fahrsicherheitstraining absolviert. Dieses Jahr ging
leider nicht (mehr?) weil der Anbieter wahrscheinlich nichts mehr dahingehend
anbietet. (für Dich als Nürnberger: FS Obermaier)
Außerdem hilft solch ein Fahrsicherheitstraining in dieser konkreten Situation
überhaupt nichtsm wenn die Karre bereits steht. NULL! Niente! никогда́!
Da wird nicht die "Standsicherheit" (oder Umfallverhütung?) gelehrt, sondern
die "Fahrsicherheit". (Unfallverhütung) Bild
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Re: Bin ich ein Motorrad-Hinfaller? Nebst Blinkerfrage

Beitrag von doppelQ » Di 5. Sep 2017, 19:10

Jubb hat geschrieben:
Di 5. Sep 2017, 19:03
....
Da wird nicht die "Standsicherheit" (oder Umfallverhütung?) gelehrt, sondern
die "Fahrsicherheit". (Unfallverhütung)
Doch gibt es :
https://www.bikercoaching.com
Und ja es hilft !

BTT:
Originalblinker sind nicht soooo teuer.
Blinker ausserhalb der Bruchzone findest du in jedem Zubehörkatalog, vermutlich hat das keiner bisher probiert....
:+ :flower:
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Re: Bin ich ein Motorrad-Hinfaller? Nebst Blinkerfrage

Beitrag von GStreiber » Mi 6. Sep 2017, 15:42

Oder mit Seitenwagen fahren


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Re: Bin ich ein Motorrad-Hinfaller? Nebst Blinkerfrage

Beitrag von doppelQ » Mi 6. Sep 2017, 15:51

GStreiber hat geschrieben:
Mi 6. Sep 2017, 15:42
Oder mit Seitenwagen fahren
Solange es keiner von Kalich ist :+ :mrgreen:
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Re: Bin ich ein Motorrad-Hinfaller? Nebst Blinkerfrage

Beitrag von kasapv » Do 7. Sep 2017, 18:49

Mir ist soweit ein einziges Mal ein Mopped umgefallen. Hatte es auf unebenem Grund geparkt und wartete bis Frau mit dem Auto nachkam. Habe mich dabei seitlich draufgesetzt, damit es eben nicht umkippt. Als Frau dann endlich vorbei fuhr, bin ich aufgestanden und habe freundlich gewinkt, während hinter mir meine Maschine umfiel. :roll:

Bei so häufigen Umfallern würde ich mir schon Gedanken machen. Irgendetwas stimmt doch da nicht. Klar rutscht mir hin und wieder der Fuss weg, an der Tanke oder Ampel, aber habe bisher immer alles abgefangen. Vor allem schau ich mir doch vorher schon den Boden an. Rutschfeste Sohlen hat doch auch jeder Stiefel heutzutage, wobei die auf Fahrbahnmarkierungen, Sand und Öl auch nicht helfen.

Ach doch, ein zweites Mal ist mir eine Maschine umgefallen, wegen Sand. Fuss ging weg und mit Sozia konnte ich sie nicht mehr halten und legte sie ganz sanft ab. Sozia war so nett ihr Bein drunter zu lassen, so dass sich das Heck meiner R1 nicht verkratzte. :D

2 Umfaller in 10 Jahren und rund 150.000km ist doch ok.
Nur weil du atmest, bedeutet das nicht, dass du lebst!

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Re: Bin ich ein Motorrad-Hinfaller? Nebst Blinkerfrage

Beitrag von klaramus » Mo 2. Okt 2017, 14:32

Umkippen ist normal, besonders wenn man viel fährt und viel auf Wegen, die nicht von der Eu gefördert werden. Meine Umfaller waren etwa ähnliche Situationen, teils auf Pisten, teils per Pech. Der spektakulärste war auf 2800m an einem Hang, weil ich dachte, meine neue G/S mit 50 PS hat auch mit Sozia egal wo unendlich Kraft. Ich war schneller unten als die G/S. Die Sozia ist am weitesten gerollt. Der komischte war, als ich mit Sozia einem spanischen Polizisten fast auf die Füße gefallen bin. Ich hatte wegen der seitlichen Tankpacktaschen das Schlagloch nicht gesehen. Der letze geschah beim Wenden auf einer engen Straße: der volle Elefantenboy hat das Mopped in der Kurve ausgeschaltet..
Also, ist normal. Mich hat es nur Spiegel gekostet.

Sind die LED Blinker nicht kleiner und würden daher nicht beschädigt werden? Würde ich mir anschauen.
K.

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Re: Bin ich ein Motorrad-Hinfaller? Nebst Blinkerfrage

Beitrag von der niederrheiner » Mo 2. Okt 2017, 21:05

Ich hab mal so blöd mit eingeschlagenem Lenker gestanden, und musste warten, da mir ein PKW entgegengeschlichen kam, das ich sehr energisch die Sozia auf den linken Koffer zum Gewichtausgleich befohlen hab.

Ohne deren sofortigen Reaktion hätte es schwer gescheppert. . .


Stephan

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Re: Bin ich ein Motorrad-Hinfaller? Nebst Blinkerfrage

Beitrag von GStreiber » Do 2. Nov 2017, 08:03

Hallo Jupp
wie wärs mit einer Tour . Strassen und Wege 3.+4. Ordnung. Ist rund um Nürnberg.Mal schauen wie das Wetter am WE wird


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Re: Bin ich ein Motorrad-Hinfaller? Nebst Blinkerfrage

Beitrag von Jubb » Do 2. Nov 2017, 18:02

GStreiber hat geschrieben:
Do 2. Nov 2017, 08:03
Hallo Jupp
wie wärs mit einer Tour . Strassen und Wege 3.+4. Ordnung. Ist rund um Nürnberg.Mal schauen wie das Wetter am WE wird
Der Vorschlag klingt gut. Wenn ich allerdings einschränken muss, dass ich
keine Lehmstraßen fahren werde. Die Reifen (Pirelli Scorpion Trail II) lassen
das nicht wirklich zu.
Ich habe momentan noch keinen Plan, was die Wochenendplanung anbelangt.
Theoretisch bin ich offen dafür. Mein Problem ist nur der Rücken, der mir
etwas arg Probs bereitet. Nicht beim Fahren selbst, aber beim Auf- und Ab-
steigen.
Zumindest der Samstag könnte noch sonnig und trocken werden. Weiteres
bitte per PN. Versprechen möchte ich aber noch nichts.

P.S.:
Für alle Lesewütigen
Im letzten Urlaub hatte ich gleich zwei Umfaller. Einer war ein Ausrutscher
in einer Lehmpfütze. Da habe ich brav weit nach vorn geschaut und die
nächste enge Schotterserpentine angepeilt, aber vergessen, kurz vor mich
die Lehm-Lache anzuschauen. Ein klassischer Fall von "selbst schuld." Der
zweite war ein ähnlich dämlicher Fehler. Wir hatten bei einem kurzen Stopp
die nächste Übernachtungsmöglichkeit gecheckt und ich hatte einige Dinge
umorganisiert und in den Tankrucksack getan. Dann bin ich vorweg gefahren,
hatte aber vergessen, meinen Tankrucksack wieder zu schließen. Auf der
Holperpiste ist mir das Zeug (Telefon, Kamera) raus geflogen und hat sich
auf der Straße verteilt. Der hinterher fahrende Kumpel hat noch gehupt und
mich warnen wollen. Ich bin so schnell wie möglich rechts ran, habe aber in
der Hektik übersehen, dass das Bankett tiefer lag und - Schwuppdiwupp - lag
die Karre wieder im Dreck.
Gottseidank ist in beiden Fällen nichts gravierendes passiert. Außer, dass
nach dem Lehm-Ausrutscher das Bremslicht dauerhaft brannte. Das gab sich
aber später wieder. Wahrscheinlich war nur Dreck in den Kontakt an der
Fußbremse geraten.
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Bin ich ein Motorrad-Hinfaller? Nebst Blinkerfrage

Beitrag von GStreiber » Fr 3. Nov 2017, 17:59

Fahre Samstag um 11.00 Uhr von Röthenbach/Schweinau los. Meine Frau fahrt bei mir mit. Keine sorge , mit Straßenreifen zu bewältigen. Ist fast alles Asphalt. Länge ca 190 km.


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