Öl hinterm Kupplungsnehmer: Ausrücklager, Wellendichtring oder was anderes?

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Junior
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Öl hinterm Kupplungsnehmer: Ausrücklager, Wellendichtring oder was anderes?

Beitrag von Junior » Do 6. Sep 2018, 23:49

Abend beisammen,

vorgestern beim Heimfahren von der Arbeit, Kupplung geht plötzlich leer durch (bin davor einwandfrei bis zum zweiten Gang gekommen.

Erstmal heim und war mir recht sicher, dass es der Kupplungsnehmerzylinder ist.
Teile (gemäß Anleitung von Peter, erstklassig!) hab ich zügig bekommen und den alten heute ausgebaut.

Fraglich ist: Hinterm Kupplungsnehmer ist viel schwarz-graues Öl, stinkt ziemlich, hätte deshalb auf Getriebeöl getippt. Ausrücklager sowie der Kupplungsnehmer insgesamt scheinen bei SIcht- und Fingerprüfung OK zu sein.

Ist es doch nicht der Kupplungsehmerzylinder?
Woher kommt das Öl konkret, wenn es Getriebeöl wäre? Über die Getriebeeingangswelle über die Druckstange bis nach hinten zum Kupplungsnehmer?


Danke und VG
Simon

EDIT: Was dichtet eigentlich der WeDi direkt hinterm Nehmer? Die Druckstange ist deutlich kleiner im Durchmesser als der Innendurchmesser des WeDi und sonst geht da nix durch, oder?
Hab die Druckstange rausgezogen, "hinterm" Filzring (heißt; in Fahrtrichtung, zum Getriebe hin) ist sie komplett trocken. Richtung Nehmer feucht, Filzring ist leicht angefeuchtet...

Junior
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Re: Öl hinterm Kupplungsnehmer: Ausrücklager, Wellendichtring oder was anderes?

Beitrag von Junior » Fr 7. Sep 2018, 09:15

Guten Morgen,

hab nochmal sinniert.
Der Grund warum ich meine, es könnte was anderes als KNZ sein:
- Kupplungshebel über Nacht angezogen lassen, Druck ist nicht spürbar verloren gegangen (aber könnte auch sein, dass er nur im Betrieb stark leckt, wenn sich alles dreht)
- das Ausrücklager ist nicht fest (so hatte ich das typische Fehlerbild erwartet)
- Flüssigkeit im Ausgleichsbehälter ist noch so frisch wie beim dem letzten Wechsel vor 600km


Werde heut Nachmittag mal bei ausgebautem Nehmerzyl. schauen ob dort Leckage bemerkbar ist und berichten. Freue mich aber über Kommentare, ob ich Zuviel in die ganze Geschichte interpretiere oder anders forschen muss.


Danke und schön Gruß,
Simon

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gerd_
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Re: Öl hinterm Kupplungsnehmer: Ausrücklager, Wellendichtring oder was anderes?

Beitrag von gerd_ » Fr 7. Sep 2018, 10:59

Hi
Wenn es nicht mehr kuppelt liegt das zumindest nicht unmittelbar am Getriebeöl.
Allerdings vertragen sich Getriebeöl und Bremsflüssigkeit überhaupt nicht. Ist also eine der beiden Dichtungen im Eimer und gelangten die beiden Fluids aneinader, so ist das "nicht so hut".
In Deinem Fall vermute ich allerdings lediglich ein defektes Ausrücklager. Ist es "hin", dann dreht der Kolben der Nehmerzylinders im schlechtesten Fall mit Motordrehzahl. die beiden WeDis sind schlechte Lager und er legt sich mit der Wand des Zylinders an. Damit erfolgt eine spanende Bearbeitung und das Resultat ist eine durch die defekten Dichtungen des Kolbens laufende, schwarze Brühe.
gerd
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Re: Öl hinterm Kupplungsnehmer: Ausrücklager, Wellendichtring oder was anderes?

Beitrag von Junior » Fr 7. Sep 2018, 11:32

Hallo Gerd,

Danke für die rasche Einschätzung! :)
In Deinem Fall vermute ich allerdings lediglich ein defektes Ausrücklager. Ist es "hin", dann dreht der Kolben der Nehmerzylinders im schlechtesten Fall mit Motordrehzahl.
Das habe ich auch erwartet. Skeptisch war/ bin ich deshalb, weil das Ausrücklager einwandfrei ausschaut und sich auch so anfühlt (KNZ ausgebaut und in ausgebautem Zustand gefühlt).

Mal angenommen, ich öffne nachher den KNZ und er ist (augenscheinlich) einwandfrei. Was wäre dann die "zweitwahrscheinlichste" Verdächtige Komponente?

Unterm Strich wäre ich natürlich glücklich wenns der KNZ ist, den könnte ich heute ganz entspannt tauschen.

VG
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Re: Öl hinterm Kupplungsnehmer: Ausrücklager, Wellendichtring oder was anderes?

Beitrag von Junior » Fr 7. Sep 2018, 15:23

Servus nochmal,

Verdächtiger 1 gefunden: Die Aufnahme der Kupplungsleitung am Winkelstück unten am Nehmer ist durchgerostet, die Tülle hat sich darauf schön festgebacken und jetzt munter mit DOT4 gefüllt.
Fragt sich nur noch woher das Öl zwischen Nehmer und WeDi kommt...

VG
Simon

EDIT: Sorry für das Selbstgespräch, aber ich fall vom Glauben ab! Die rostige Leitung scheint doch dicht zu halten (obwol die Tülle voller Rost und Feuchtigkeit -wohl doch nur Wasser? war).
Und der Nehmer sifft tropfenweise diese grauschwarze Flüssigkeit raus, die so schön stinkt.
Also doch nur KNZ wechseln, Kupplungsleitung bestellen (neu ab 131,50 mit ca 3-5d Wartezeit, bei BMW Salvage ab 22,- zu haben)!

EDIT 2: Trotz neuem Geber baut sich Druck erst nach 6-8 mal Kupplung pumpen auf. Dann hält er ihn aber auch.
Geber durch??

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Re: Öl hinterm Kupplungsnehmer: Ausrücklager, Wellendichtring oder was anderes?

Beitrag von Junior » Sa 8. Sep 2018, 10:13

Guten Morgen nochmal,

hab es folgendermaßen gelöst: KNZ getauscht, Kupplungsleitung und Kupplungsgeber musste ich so lassen da nicht lieferbar.
Konnte aber über den Kupplungsgeber doch den Druck einstellen. Es gibt links hinterm Kupplungshebel eine Madenschraube, die ich aus Neugier probiert habe. Damit kann ich bei meiner Maschine im aktuellen Zustand auch den Druckpunkt einstellen (auch wenn ich weiß, dass das nicht geht eigentlich). Hab aus Angst, dass die Kupplung wieder nicht trennt so weit rein gedreht, dass die Kupplung sogar leicht gerutscht ist.
Unterm Strich ist das Problem gelöst, werde im Winter die Leitung und den Geber in Ruhe auf Vorsicht tauschen.

Danke und VG
Simon

hanswinkelser
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Re: Öl hinterm Kupplungsnehmer: Ausrücklager, Wellendichtring oder was anderes?

Beitrag von hanswinkelser » Mo 22. Okt 2018, 22:16

Hallo Simon, hallo Gerd ...

ich bin beim gleichen Stand in meiner Reparatur.
Die Kupplung kam sehr spät bei meiner RT und ich hatte vermutet, die Kupplung ist fast durch. Vor einer größeren Tour im Frühjahr wollte ich die ersten schlechteren Tage jetzt mal nutzen um mir den Belag anzusehen.

Hab am Wochenende alles zerlegt.
Ich hatte noch 4,8 mm und habe mich entschlossen die Kupplung zu wechseln. Dabei auch mal alles durchsehen, was sonst noch so sein könnte.
Beim Zerlegen war dann auch prompt die Kupplungsdruckstange etwas nass von Öl und der Filzring bereits gequollen und verölt.
Habe mir den Nehmerzylinder angesehen, der auch nicht so gut aussieht.
Ich habe ihn kurzerhand getauscht ... bei 80.000 km kann man das denke ich auch ruhig machen.

Dann ist mir das schwarze nach Getriebe riechende Öl aufgefallen, das in der Öffnung steht, wo der Nehmerzylinder sitzt.

Ich dachte mir "Klar, das ist die Dichtung zum Getriebe". Und habe kurzerhand eine Schraube reingedreht um sie zu entfernen und zu ersetzen.
Die Dichtung 23127705085 (http://www.realoem.com/bmw/de/showparts ... Id=23_0870)
hatte ich ja mit dem NZ bestellt.
Aber die Dichtung bekomme ich nicht raus. Statt dessen quillt jetzt Getriebeöl durch das Loch in der Dichtungsmanschette.

Ist es am Ende gar nicht diese Dichtung, sondern schon das Siegel vom Lager an der Eingangswelle ?
Schlimmstenfalls hieße das dann ja Getriebe zerlegen und Lager wechseln :roll:

Ich habe mal ein Bild angehängt ...
http://www.feldmannschroeder.de/temp/NZ.jpg

Danke schon mal für die Mühe beim Lesen :-)

Grüße, Karsten

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Re: Öl hinterm Kupplungsnehmer: Ausrücklager, Wellendichtring oder was anderes?

Beitrag von Meistermll » Mo 29. Okt 2018, 14:34

Hallo Karsten,

"Aber die Dichtung bekomme ich nicht raus. Statt dessen quillt jetzt Getriebeöl durch das Loch in der Dichtungsmanschette."

bei der 1100 geht diese Dichtung auch nicht nach hinten raus. Da ist ein Absatz im Getriebedeckel. Da jetzt Dein Dichtring kaputt ist, muss das Getriebe auf. Dann der neue Dichtring von innen eingesetzt werden. Die Lager müssen nicht zwangsläufig getauscht werden. Würde ich mir erst genau ansehen.
Vor allem das Lager direkt hinter dem betroffenen Dichtring. (Durch irgendeine Ursache muss der ja kaputt gegangen sein) Kann natürlich auch reiner Verschleiß am Dichtring gewesen sein.
Auf der anderen Seite würde ich, je nach Laufleistung, nicht lange fackeln und die (alle?) Lager ersetzen. Der Aufwand ist in dem Falle bestimt gößer als die Kosten für die Lager.
just my 2 cent`s

Grüße Thomas

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Re: Öl hinterm Kupplungsnehmer: Ausrücklager, Wellendichtring oder was anderes?

Beitrag von gerd_ » Mo 29. Okt 2018, 20:52

Meistermll hat geschrieben:
Mo 29. Okt 2018, 14:34
bei der 1100 geht diese Dichtung auch nicht nach hinten raus.
Macht ja nix, er hat eine 1150 :-)
gerd
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Re: Öl hinterm Kupplungsnehmer: Ausrücklager, Wellendichtring oder was anderes?

Beitrag von Meistermll » Di 30. Okt 2018, 11:27

Hallo gerd,
bitte lasst mich nicht dumm sterben! Geht der bei der 1150 nach hinten raus? Wenn ja, dann habe ich ziemlichen blödsinn geschrieben. Ich dachte die Getriebe sind mindestens Ähnlich.
Ich weiß, Denken sollte mann den Pferden überlassen....

Gruß
Thomas

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Re: Öl hinterm Kupplungsnehmer: Ausrücklager, Wellendichtring oder was anderes?

Beitrag von Honigpeter » Di 30. Okt 2018, 11:44

Der geht nach hinten raus.
(Kann aber sein, daß man 2 oder 3 Schrauben braucht...) ;)
Siehe hier:
http://abload.de/img/pbf_img_10207ekr2.jpg
Quelle:
http://www.powerboxer-forum.de/viewtopic.php?f=3&t=1736
Liebe Grüße
Peter

...PS. suche böse Mädchen, denn die kommen überall hin
und das hat Vorteile beim Q Putzen... :D

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Re: Öl hinterm Kupplungsnehmer: Ausrücklager, Wellendichtring oder was anderes?

Beitrag von gerd_ » Di 30. Okt 2018, 15:08

Hi
Er geht raus. Interessant ist aber die Frage wie Du den neuen reinbekommst wenn schon das Rausholen Probleme macht.

Bild


Dunkelgr soll die Welle sein, bl der WeDi (der Platz reicht für 2!), or das Lager.
Weil das Montagewerkzeug (gn) reinpassen muss ist unten ein (angesenkter) Bund.
gerd
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Re: Öl hinterm Kupplungsnehmer: Ausrücklager, Wellendichtring oder was anderes?

Beitrag von hanswinkelser » Mo 5. Nov 2018, 22:14

Hallo alle noch einmal miteinander :-)

Mit etwas Geduld und Zeit hat es dann doch noch geklappt. Ich hatte es immer mit einer oder 2 Schrauben versucht, die einen nicht zu großen Durchmesser hatten. Die sind dann immer heraus gerissen. Die Dichtung hat sich nicht gerührt.
Nach 8 oder 9 Versuchen waren die Löcher dann immer mehr ausgeleiert und die Schrauben fanden keine rechten halt mehr.

Um das ganze jetzt nicht zu vermurksen habe ich mir dann eine andere Strategie überlegt.
3 lange Schrauben (150x5 mm Spax) in die Dichtung, alle mit einem Kabelbinder am Kopf zusammengeschnürt und eine leichte Kette eingefädelt.
Dann einen Hebel zum Ziehen angesetzt und leichten Zug ausgeübt.
Dann mit der anderen Hand in kreisenden Bewegungen und mit Geduld an den Schrauben "herumkurbeln" wie der Leierkastenmann.
Es hat trotzdem 2 bis 3 Minuten gedauert, bis mir die Dichtung entgegen kam.

Warum der so fest war stellte sich dann dann heraus.
Die Dichtung war nicht bis ganz auf das Lager gedrückt, wie es sein soll. Der Nehmerzylinder lief aber wohl schon heiß und hat den WEDI gekocht.
Der obere Rand war dunkelbraun verfärbt und hart. Als ich den dann später mit dem Seitenschneider das Teil durchkneifen wollte ist der durch und durch steinhart gewesen. Daher wohl auch die Undichtigkeiten.
Den neuen WEDI einsetzen war dann mit der passenden Nuss nicht so schwer.

Ich habe mal ein paar Bilder angehängt ...

Zum Hantieren mit Getriebe und Hinterachse habe ich mich einer Lineareinheit aus einem alten CNC Projekt bedient.
Damit war das Auffädeln recht einfach.

Bild

Da war alles schon erledigt. ich habe alles noch einmal zum Fotografieren so hingelegt.

Bild

Bild

Hier sieht man den "getoasteten" Rand des WEDI. Das ist kein Dreck, sondern angeschmortes Gummi.


Bild

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Re: Öl hinterm Kupplungsnehmer: Ausrücklager, Wellendichtring oder was anderes?

Beitrag von gerd_ » Di 6. Nov 2018, 09:28

Hi
hanswinkelser hat geschrieben:
Mo 5. Nov 2018, 22:14
Die Dichtung war nicht bis ganz auf das Lager gedrückt, wie es sein soll.
Nö, das soll nicht sein. Wenn er anliegt wird er u.U. nicht voll "eingeölt". Ausserdem : Weshalb sollte das nötig sein? Ein WeDi ist ein eigenständiges Bauteil und muss nicht mit dem Lager kuscheln.
Ein neuer WeDi sollte auch nicht an der gleichen Position wie der alte platziert werden sondern noch etwas weiter "aussen" damit seine Dichtlippe nicht auf der alten Bahn läuft.
gerd
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Re: Öl hinterm Kupplungsnehmer: Ausrücklager, Wellendichtring oder was anderes?

Beitrag von hanswinkelser » Do 8. Nov 2018, 11:48

Hmmm ... also meiner "Kuschelt" jetzt ganz dolle mit dem Lager. Denke (und hoffe) mal das er es trotzdem überlebt.
Aber er läuft jetzt definitiv nicht in der "alten Spur".

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Re: Öl hinterm Kupplungsnehmer: Ausrücklager, Wellendichtring oder was anderes?

Beitrag von der niederrheiner » Do 8. Nov 2018, 20:21

gerd_ hat geschrieben:
Di 6. Nov 2018, 09:28
Hi
. . .

Ein neuer WeDi sollte auch nicht an der gleichen Position wie der alte platziert werden sondern noch etwas weiter "aussen" damit seine Dichtlippe nicht auf der alten Bahn läuft.
gerd
Aha! Kannte ich bisher nur von Schiffsantriebswellen.


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Re: Öl hinterm Kupplungsnehmer: Ausrücklager, Wellendichtring oder was anderes?

Beitrag von teileklaus » Fr 9. Nov 2018, 08:14

Abstand zum Lager ist vl nicht schlechter als zu naher Abstand.
Interssant ist auch , sollte man eine Welle für einen neuen Dichtring überarbeiten Schleifen drehen, dass ganz glatt schlechter ist als etwas rauh.
https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q ... OvRobY1bie
geht man auf ein unbenutztes Stück, hat man wieder in etwa vorige Bedingungen.
viel Grüße, Klaus

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Re: Öl hinterm Kupplungsnehmer: Ausrücklager, Wellendichtring oder was anderes?

Beitrag von gerd_ » Fr 9. Nov 2018, 09:49

Hi
der niederrheiner hat geschrieben:
Do 8. Nov 2018, 20:21
Aha! Kannte ich bisher nur von Schiffsantriebswellen.
Welle ist Welle. Wo und wie schnell sie dreht ist unerheblich.
gerd
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