Lambdasonde

Alles zur Technik der 1150er Boxermodelle.
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Bswoolf
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Re: Lambdasonde

Beitrag von Bswoolf »

Vorher waren es 8 :?
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gerd_
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Re: Lambdasonde

Beitrag von gerd_ »

Hi
Der Verbrauch muss nicht von der Geschwindigkeit abhängen. Fährt jemand züging und flüssig so verbraucht er weniger als einer der vor jeder Kurve erst mal ordentlich bremst, um die Kurve zaudert und dann die verlorene Zeit durch Vollgas wettmacht. Das ist der Fahrstil vieler Supersportler die auf der Geraden "für zwei Führerscheine" schnell fahren um dann in der Kurve im Weg zu stehen.
gerd
Vollkommenheit entsteht offenbar nicht dann, wenn man nichts mehr hinzuzufügen hat, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann.
Antoine de Saint=Exupéry
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Bswoolf
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Re: Lambdasonde

Beitrag von Bswoolf »

Aha
Franz Gans
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Re: Lambdasonde

Beitrag von Franz Gans »

gerd_ hat geschrieben: Di 7. Sep 2021, 10:00 Der Verbrauch muss nicht von der Geschwindigkeit abhängen. Fährt jemand züging und flüssig so verbraucht er weniger als einer der vor jeder Kurve erst mal ordentlich bremst, um die Kurve zaudert und dann die verlorene Zeit durch Vollgas wettmacht. Das ist der Fahrstil vieler Supersportler die auf der Geraden "für zwei Führerscheine" schnell fahren um dann in der Kurve im Weg zu stehen.
Zum Gegenteil habe ich mal ein Beispiel aus meiner R100GS-Zeit beizusteuern. Zwei gleiche Motorräder nur unterschiedlicher Farbe und unterschiedlich schwerer und großer Fahrer. Ich war der kleinere, leichtere und schnellere (mußte auf den anderen häufig warten) und beim abschließenden Tanken hat sich herausgestellt, daß der Kumpel einen vollen Liter/100 km Mehrverbrauch auf der identischen Strecke (Landstraßen Bergisches Land und Sauerland) hatte.

Also am Ende hat es schon _auch_ erheblich damit zu tun, wie nervös die Gashand ist und wie man das Teil bedient. Farbunterschiede der Mopeds und Fahrergewichtsunterschiede unterstelle ich dabei mal als vollkommen nachrangig ;-).

Ich persönlich sehe es auch als einen gewissen "Sport" an mein Moped technisch (z. B. seitens der Zündanlage und Einstellungen) und fahrerisch (Drosselklappe ständig voll auf und dann wieder zu ist auf der Landstraße sicher nicht verbrauchsgünstig) verbrauchsoptimiert zu bewegen.

Aus früheren Zeiten weiß ich, daß, wenn es (von unten!) auf die > 5,8 Liter zugeht, die Pappe permanent at risk ist. Kann ich schon sehr lange nicht mehr brauchen.

Viele Grüße
Karl-Heinz
Klausmong
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Re: Lambdasonde

Beitrag von Klausmong »

Larsi hat geschrieben: Mo 6. Sep 2021, 17:40 Bei ambitionierter Fortbewegung hat meine 1150 zwischen 6,3 und 7 genommen.
Unter 5,5l war ich nie, eher bei 6,0 und drüber.

Immer Landstraße ... Autobahn war nie dabei.
Detto. Unter 5,5 komme ich normal nie.
Wenn ich flott unterwegs bin, 6L und darüber

Nur bei meiner Norwegen/Schweden/Finnland Tour war ich mit Gepäck und meiner Frau als Sozia bei teilweise 4,8 L.
Ich konnte es selbst nicht glauben, zu Zweit mit Gepäck... :lol: :lol: :lol:
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gerd_
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Re: Lambdasonde

Beitrag von gerd_ »

Hi
Franz Gans hat geschrieben: Di 7. Sep 2021, 11:42
gerd_ hat geschrieben: Di 7. Sep 2021, 10:00 Der Verbrauch muss nicht von der Geschwindigkeit abhängen. Fährt jemand züging und flüssig so verbraucht er weniger als einer der vor jeder Kurve erst mal ordentlich bremst, um die Kurve zaudert und dann die verlorene Zeit durch Vollgas wettmacht. Das ist der Fahrstil vieler Supersportler die auf der Geraden "für zwei Führerscheine" schnell fahren um dann in der Kurve im Weg zu stehen.
Zum Gegenteil habe ich mal ein Beispiel aus meiner R100GS-Zeit beizusteuern. Zwei gleiche Motorräder nur unterschiedlicher Farbe und unterschiedlich schwerer und großer Fahrer. Ich war der kleinere, leichtere und schnellere (mußte auf den anderen häufig warten) und beim abschließenden Tanken hat sich herausgestellt, daß der Kumpel einen vollen Liter/100 km Mehrverbrauch auf der identischen Strecke (Landstraßen Bergisches Land und Sauerland) hatte.
..................
Weshalb Gegenteil? Du schreibst exakt das Gleiche wie ich.
gerd
Vollkommenheit entsteht offenbar nicht dann, wenn man nichts mehr hinzuzufügen hat, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann.
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